Oliver Wittke diskutiert mit Unternehmern in Duisburg: Industrie braucht eine stabile Energieversorgung

Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, im Gespräch mit dem IHK-Industrieausschuss über die Energieversorgung der Industrieregion Niederrhein. Foto: Hendrik Grzebatzki /Niederrheinische IHK.
Der Niederrhein ist eine starke Industrieregion. Damit das so bleibt, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und eine exzellente Infrastruktur, fordert der Industrieausschuss der Niederrheinischen IHK. Darüber kam er mit Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, ins Gespräch.

Die Branche bietet zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze und damit Einkommen, Wohlstand und Perspektiven für junge Menschen. Sie ist Motor für Forschung und Entwicklung, die wiederum die Basis für den Innovationsvorsprung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region bilden. Damit die Region im internationalen Wettbewerb weiterhin gut aufgestellt ist, forderte Gabriela Grillo, Vorsitzende des IHK-Industrieausschusses von der Politik: „Energie muss bezahlbar bleiben und eine stabile Versorgung garantiert werden. Der Niederrhein hat eine starke, energieintensive Industrie. Unsere Unternehmen verbrauchen rund ein Viertel der gesamten industriellen Energiemenge NRWs. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung stellt daher gerade unsere Region vor eine große Herausforderung.“

Mit Oliver Wittke war ein Vertreter der Bundesregierung zu Gast in Duisburg. Im Industrieausschuss der Niederrheinischen IHK diskutierte er mit Unternehmern über die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in diesem Jahr vorgestellte Nationale Industriestrategie 2030. „Die Industriestrategie 2030 wird im Dialog mit der Wirtschaft erarbeitet“, so Staatssekretär Oliver Wittke. „Wir wollen weiter an einem Strang ziehen, um Wohlstand und die Arbeitsplätze der Zukunft zu sichern. Angesichts tiefgreifender weltwirtschaftlicher Veränderungen müssen wir die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie nachhaltig stärken. Zu diesem Zweck müssen wir die industrierelevanten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so gestalten, dass die Industrie auch in der Zukunft weiter wettbewerbsfähig bleibt. Dazu gehört auch eine sichere und bezahlbare Energieversorgung.“

Wichtig für die Branche ist auch die Akzeptanz in der Bevölkerung. Mit öffentlichkeitswirksamen Initiativen wie „Die Lange Nacht der Industrie“ arbeiten IHK und engagierte Industrieunternehmen daran, mit den Menschen vor Ort in Dialog zu treten und ihre Arbeit transparent zu machen. „Die Veranstaltung soll dazu beitragen, das zusammenzubringen, was zusammengehört: Die Industrie als bedeutender Wirtschaftsfaktor und die Menschen in der Region. Ziel ist es, ein breites Bewusstsein für die Industrie als Motor zur Schaffung von Arbeitsplätzen und als Rückgrat unseres gesellschaftlichen Wohlstandes zu schaffen“, so Gabriela Grillo.

Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 68.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg

Foto: Hendrik Grzebatzki

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