Modellprojekt Abriss Problemimmobilien in Duisburg-Marxloh

Informierten sich vor Ort (v. l.): Carsten Tum (EG DU), Oberbürgermeister Sören Link, Bernd Wortmeyer (GEBAG) und Stadtplanungsdezernent Martin Linne. Foto: Uwe Köppen / Stadt Duisburg.
Die ehemalige Landesregierung hatte das Modellprojekt zum Ankauf von Problemimmobilien gestartet. Ziel des Projektes ist es, in den Großstädten, die aufgrund des EU-Freizügigkeitsrechts eine besondere Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien haben, unbewohnbaren Wohnraum vom Markt zu nehmen. Das Projekt wird gemeinsam mit der GEBAG umgesetzt. Die erste der bisher elf angekauften Immobilien wird nun abgerissen. Die Arbeiten sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Oberbürgermeister Sören Link nutzte heute die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild zu machen: „Schrottimmobilien sind eine Gefahr für Bewohner und Nachbarn. Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass wir so etwas nicht tolerieren. Solche Häuserwerden konsequent für unbewohnbar erklärt und überall dort, wo es uns möglich ist, aufgekauft und abgerissen.“

Aktuell wird geprüft, welche Nachnutzung es für die Fläche geben wird. Das Modellvorhaben Problemimmobilien schlägt für solche Nachnutzung u. a. die Einrichtung von so genannten Pocket-Parks vor. Diese temporär eingerichteten Mikro-Parks sollen helfen, das Freiraumangebot im Quartier zu verbessern. Sie sind vor allem an Stellen des Abbruchs sinnvoll, wo es keine direkte Nachnutzung / Nachbebauung gibt. Die GEBAG strebt hier jedoch eine nachhaltigere Lösung an und wird mit der EG DU die Gestaltung dieser Flächen erarbeiten. In diese Planungen sollen die unmittelbaren Nachbarn involviert werden.

Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG: „Wichtig ist für die GEBAG als größtes kommunales Wohnungsbauunternehmen vor allem eine nachhaltige und sinnvolle Entwicklung der frei werdenden Flächen in den jeweiligen Quartieren, die für die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs eine langfristige Steigerung ihrer Wohn- und Lebensqualität nach sich zieht.“
Stadt Duisburg
Foto: Uwe Köppen / Stadt Duisburg

 

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