Ruhrtriennale stellte Programm 2020 vor: 14. August bis 20. September

“Zwischenzeit“ geht in die dritte Saison
Von Petra Grünendahl

Ruhrtriennale-Spielort Kraftzenttrale im Landschaftspark Duisburg-Nord. Foto: JU.
Die Mercatorhalle und der Landschaftspark Duisburg-Nord mit Kraftzentrale und Gebläsehalle zählen in unserer Stadt zu den bewährten Spielstätten der Ruhrtriennale. Chorwerk Ruhr präsentiert zu seinem 20-jährigen Jubiläum eines der wichtigsten und opulentesten Chorwerke der Musikgeschichte: Felix Mendelssohn Bartholdys „Elias“. Die Duisburger Aufführung findet am 6. September, in der Mercatorhalle statt. Tickets gibt es von 10,00 bis 55,25 Euro, weitere Termine in Essen, Wuppertal, Dortmund und Gladbeck.
Ruhrtriennale-Spielort Kraftzenttrale im Landschaftspark Duisburg-Nord. Foto: Jörg Brüggemann / Ostkreuz.
William Kentridge zeigt das Musiktheater „Waiting for the Sibyl / The Moment Has Gone” zwischen dem 13. und 20. September in der Kraftzentrale im Landschaftspark Nord (Eintritt zwischen 20 und 65 Euro (ermäßigt die Hälfte). Unterbrochen wird die Reihe am 14. September, von seiner Lecture-Performance „A Natural History of the Studio“ (in englischer Sprache) in der Gebläsehalle (Tickets 10 Euro). Primär an ein jüngeres Publikum und Schulklassen wendet sich „Unterscheidet euch! Ein Gesellschaftsspiel“ von Turbo Pascal in der Gebläsehalle im Landschaftspark (25. bis 30. August, Tickets 15 Euro, ermäßigt 7,50 Euro).

 

Stefanie Carp ist in den Jahren 2018 bis 2020 künstlerische Leiterin der Ruhrtriennale. Foto: Daniel Sadrowski.
Die Ruhrtriennale „Zwischenzeit“ (2018 – 2020) schließen in diesem Jahr mit der dritten Saison unter der künstlerischen Leitung von Stefanie Carp. Vom 14. August bis 20. September kommen mehr als 700 beteiligte Künstler aus rund 40 Ländern ins Ruhrgebiet, um 33 Produktionen und Projekte in 17 unterschiedlichen Spielstätten in Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gladbeck und Wuppertal zu zeigen. Zwölf sind Ur- und Erstaufführungen.

 

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Ruhrtriennale-Spielort Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord. Foto: Jörg Brüggemann / Ostkreuz.
Der Termin steht, allerdings verfolgt die veranstaltende Ruhr Kultur GmbH die Entwicklungen um das Coronavirus sehr aufmerksam: „Wir gehen auf Basis der aktuellen Risikoeinschätzung davon aus, dass die Ruhrtriennale wie geplant stattfinden wird“, so die Veranstalter. Die Gesundheit aller stehe jedoch an erster Stelle: „Für den Fall, dass Veranstaltungen abgesagt werden müssen, erstatten wir den Preis für bereits gekaufte Karten selbstverständlich zurück.“ Über die genaue Abwicklung wird in diesem Fall zeitnah informiert: Über eMail, die Social-Media-Kanäle und unter www.ruhrtriennale.de. Der Vorverkauf für die diesjährige Ruhrtriennale beginnt am Donnerstag, 19. März 2020. Der Frühbucherrabatt ist bis Sonntag, 3. Mai 2020 erhältlich. Tickets gibt es in Duisburg bei der Tourist Information, Königstraße 86, Telefon 0203 / 285440. Weitere Informationen zum Programm unter www.ruhrtriennale.de.

 

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Vielfältiges Programm in sechs Städten

Ruhrtriennale-Spielort Turbinenhalle (mitte links) und Jahrhunderthalle (rechts) in Bochum. Foto: JU.
Neben Neuentdeckungen sind einige Künstler eingeladen, die bereits in den vergangenen zwei Jahren das Publikum mit ihren Werken begeistert haben: Christoph Marthaler, Artiste associé der Ruhrtriennale 2018–2020, wird eine großformatige Musiktheaterkreation „Die Verschollenen (für großes Orchester)“ in der Jahrhunderthalle Bochum zur Premiere bringen. Sowohl die Deutsche Erstaufführung von Kornél Mundruczós „Pieces of a Woman“ als auch die Uraufführung von Mariano Pensottis „Los Años / Die Jahre“ (beide in der Jahrhunderthalle Bochum) setzen sich mit Lebensgeschichten und sozialen Konflikten auseinander. Der Choreograf Serge Aimé Coulibaly wird die Uraufführung von „Wakatt“, eine Arbeit über Angst, präsentieren (Turbinenhalle an der Jahrhunderthalle Bochum); Marlene Montero Freitas ihre neue Choreografie „Mal – Embriaguez Divina“ (Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck). Ebenfalls auf dem Programm stehen die Uraufführungen von Brigitta Muntendorfs und Stephanie Thiersch’ „Archipel“ (Kraftzentrale, Landschaftspark Duisburg-Nord) und von Meg Stuarts „Cascade“, das sie gemeinsam mit Philippe Quesne realisiert (PACT Zollverein, Essen). Des Weiteren sind Produktionen von Lola Arias, Tina Satter (beide in der Turbinenhalle an der Jahrhunderthalle Bochum) und nora chipaumire (PACT Zollverein, Essen) zu sehen. Karten kosten überwiegend zwischen 25 und 35 Euro (ermäßigt die Hälfte).

Hier geht es zum Veranstaltungskalender: https://www.ruhrtriennale.de/de/agenda?start=2020-08-14&end=2020-09-20#anchorFilters

Das Programm zum Download (als pdf): https://www.mynewsdesk.com/material/document/94712/download?resource_type=resource_document

 
© 2020 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Jörg Brüggemann (2), JU (2), Daniel Sadrowski (1)

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