Duisburg / Düsseldorf: Landtag NRW gedenkt der Opfer des Loveparade-Unglücks

Die Duisburger Landtagsabgeordneten der SPD (v. o. l. n. u. r.): Sarah Philipp, Ralf Jäger, Rainer Bischoff und Frank Börner. Fotos: Zoltan Leskovar und Mirko Raatz.
Anlässlich des zehnten Jahrestags hat der Düsseldorfer Landtag der Opfer und Angehörigen des Loveparade-Unglücks gedacht. „Fast genau 10 Jahre ist es her, dass diese Tragödie eine tiefe Narbe in der Geschichte unserer Stadt hinterlassen hat. Die Opfer und Hinterbliebenen leiden bis heute unter den Folgen.“, so die vier Duisburger Landtagsabgeordneten.

Am 24. Juli 2010 starben während der Loveparade 21 Menschen und mehrere Hundert wurden teilweise schwer verletzt. Bereits kurz nach der Tragödie wurde ein Hilfsfonds eingerichtet, aus dem bis heute Opfer und Angehörige unterstützt werden. Einstimmig wurde heute beschlossen, den Soforthilfe-Fonds weiterzuführen oder einen ergänzenden Hilfsfonds einzurichten. Darüber hinaus wird es künftig einen Opferschutzfonds für Betroffene von Katastrophen und Gewalttaten in Nordrhein-Westfalen geben. Außerdem soll die Konzepte zur Durchführung von Großveranstaltungen im Freien weiter überarbeitet werden.

Die vier Duisburger Abgeordneten sind sich einig: „Wir dürfen nicht vergessen. Und wir müssen alles daran setzen, dass sich so ein Unglück nicht wiederholt.“
Gemeinsame Pressemitteilung der vier Duisburger
SPD-Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Rainer Bischoff, Ralf Jäger und Frank Börner

 

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