Ausbildung in der Corona-Krise: Niederrheinische IHK berät zu Förderung der Bundesregierung

IHK berät zu Förderung für Ausbildungsbetriebe. Foto: Michael Neuhaus / Niederrheinische IHK.
Bewerber und Ausbildungsbetriebe haben es in diesem Jahr besonders schwer, zusammenzufinden. Die Niederrheinische IHK unterstützt mit ihren Angeboten gezielt Ausbilder und Jugendliche, um den regionalen Ausbildungsmarkt in der schwierigen Phase zu stabilisieren. Sie berät Ausbildungsbetriebe auch zur angekündigten finanziellen Förderung durch die „Ausbildungsprämie“ der Bundesregierung.

Die Bundesregierung unterstützt Unternehmen, die den Fachkräftebedarf in der Region während der Corona-Krise sichern. Kleine und mittlere Unternehmen, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten aus dem Konjunkturpaket für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine Prämie in Höhe von 2.000 Euro. Unternehmen, die ihr Ausbildungsplatzangebot sogar erhöhen, erhalten für zusätzliche Ausbildungsverträge 3.000 Euro. Betriebe, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können ebenfalls gefördert werden. Unternehmen, die Azubis aus insolventen Firmen aufnehmen, bekommen eine Übernahmeprämie.

„Unser Team der Ausbildungsberatung steht den Betrieben auch zu dem Thema Prämie mit Rat und Tat zur Seite“, betont Matthias Wulfert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer bei der Niederrheinischen IHK. „Von zentraler Bedeutung ist, dass sich die wirtschaftlichen Perspektiven der Unternehmen am Niederrhein schnell wieder aufhellen. Dann rückt das Thema Fachkräfte erneut in den Fokus. Unsere Initiativen und Aktivitäten zielen darauf, die berufliche Ausbildung sowohl im Sinne der Perspektiven junger Menschen als auch zur Sicherung der Fachkräfte der Unternehmen unserer Region in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie zu stärken“, erläutert Wulfert. „Aktuell liegt unser Schwerpunkt der Aktivitäten darin, Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt zusammen zu führen.“

Weitere Infos gibt es bei den Ausbildungsberatern, Telefon 0203 / 28210 oder unter www.ihk-niederrhein.de/ausbildungsberatung. Über die IHK-Lehrstellenbörse können Unternehmer für ihre freien Ausbildungsstellen werben unter www.ihk-lehrstellenboerse.de.

Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 69.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg

Foto: Michael Neuhaus / Niederrheinische IHK

 

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