„Duisburg. Aber sicher!“ – Kampagne „Geisterradler“ ist weiterhin aktiv

Patrick Hoenninger (Mobilitätsmanager der Stadt Duisburg). Foto: Stadt Duisburg.
Das Verkehrssicherheitsnetzwerk „Duisburg. Aber sicher!“ ist weiterhin mit der Kampagne „Geisterradler“ im ganzen Stadtgebiet aktiv. Dafür wurden nun an 14 Stellen die gelben Piktogramme mit dem Symbol „Geisterradler“ auf Radwegen erneuert. Außerdem ist ein neuer Standort auf der Düsseldorfer Straße / Im Schlenk in Wanheimerort hinzugekommen. Somit gibt es in Duisburg nun insgesamt 15 Stellen an denen auf die Gefahren bei der Nutzung der falschen Straßenseite durch Radfahrer aufmerksam gemacht wird.

Besonders vor kritischen Einmündungen sollen die gelben „Geister“ Radfahrer darauf hinweisen, dort Vorsicht walten zu lassen. Auf welcher Straßenseite Radfahrer sich im Straßenverkehr bewegen, ist nämlich keinesfalls egal, auch wenn dies vielen Radlern nicht bewusst ist. Genau wie für Autos und für andere Fahrzeuge gilt für Radfahrer das Rechtsfahrgebot.

Polizist Rüdiger Balzer und Patrick Hoenninger (Mobilitätsmanager der Stadt Duisburg) am neu gesprühten Piktogramm auf der Wanheimer Straße in Hochfeld. Foto: Stadt Duisburg.
Auch Straßen mit mehreren Fahrspuren und wenig Querungsmöglichkeiten beinhalten die Gefahr, dass entgegen der eigentlich vorgesehenen Fahrtrichtung gefahren wird. Es wird davon ausgegangen, dass rund zehn Prozent der Unfälle mit Radfahrerbeteiligung durch die Nutzung der falschen Straßenseite entstehen. Neben den Sprüh-Geistern klärt die Polizei Radfahrer auf und verteilt entsprechend prägnant gestaltet Karten.

Das Verkehrssicherheitsnetzwerk „Duisburg. Aber sicher!“, in dem ACE, ADFC, Bürgerstiftung, DVG, Polizei Duisburg, Stadt Duisburg und Verkehrswacht zusammenarbeiten, wird auch in Zukunft weitere Piktogramme mit dem Symbol „Geisterradler“ an ausgesuchten Bereichen aufbringen und damit präventiv zur Verkehrssicherheit beitragen.
Stadt Duisburg

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