IHK NRW zum Innovationsreport 2020: Chancen der Krise nutzen und Weichen stellen

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50 Prozent der Unternehmen in NRW wollten ihre Innovationsaktivitäten in den nächsten 12 Monaten ausweiten. Dann kam die Coronakrise. Stattdessen haben Unternehmen jetzt mit unterbrochenen Lieferketten, Arbeitseinschränkungen, Umsatzeinbußen sowie Liquiditätsengpässen zu kämpfen. Aus der bundesweiten Befragung des DIHK von 1.800 Unternehmen, davon 300 aus NRW, geht dennoch eine grundsätzliche Investitionsbereitschaft der Unternehmen hervor. „In jeder Krise liegt auch eine Chance. Diese Chance sollten wir jetzt ergreifen. Dafür müssen allerdings auch die Rahmenbedingungen innovationsfreundlich gestaltet werden.“, fordert Thomas Meyer, Präsident von IHK NRW.

Die Umfrage zeigt vor allem bei strukturellen Innovationshemmnissen großen Handlungsbedarf. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen beklagte den allgemeinen Zustand der Infrastruktur und sieht – trotz des hohen Digitalisierungsdrucks – den Zugang zum Bereitbandnetz nicht ausreichend sichergestellt. Noch größer wird der Handlungsbedarf jedoch bei der Vereinfachung und Modernisierung der Bürokratie gesehen. Sechs von zehn Unternehmen bewerten die Fülle von steuerrechtlichen und bürokratischen Vorgaben mit den Noten mangelhaft bis ungenügend.

„Die Coronakrise hat allen gezeigt, dass es auch anders geht. Die schnelle Umsetzung von unbürokratischen Online-Anträgen, Vorschriften und Fristen hat vielen Unternehmen sehr geholfen.“, lobt Meyer und mahnt zugleich: „Die Digitalisierung hat Fahrt aufgenommen, der Innovationsgeist der Unternehmen ist ungebrochen. Jetzt kommt es darauf an diese Geschwindigkeit für unseren Standort NRW beizubehalten.“

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IHK NRW ist der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. IHK NRW vertritt die Gesamtheit der IHKs in NRW gegenüber der Landesregierung, dem Landtag sowie den für die Kammerarbeit wichtigen Behörden und Organisationen.

 

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