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Mahmut Özdemir MdB übergibt neues Löschgruppenfahrzeug an den Katastrophenschutz

Freuten sich über das neue Löschgruppenfahrzeug (v. l.): Dieter Stradmann, Oliver Tittmann, Sascha Lange, Dr. Ralf Krumpholz, Mahmut Özdemir. Foto: Uwe Köppen.
Die Feuerwehr Duisburg, genauer gesagt der Löschzug 410 der Freiwilligen Feuerwehr in Duisburg-Walsum, hat ein neues Löschgruppenfahrzeug des Typs LF-KatS erhalten. Zur feierlichen Übergabe des Fahrzeugs an der Hauptfeuerwache in Duissern war der zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete für den Duisburger Norden und Nordwesten, Mahmut Özdemir, ebenfalls vor Ort. Gemeinsam mit ihm nahmen der Feuerwehrdezernent der Stadt Duisburg Dr. Ralf Krumpholz, Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf und der Feuerwehr Duisburg an der offiziellen Übergabe teil.

Aus Bundesmitteln finanziert
Der Bund stellt erhebliche Mittel für die Katastrophenschutzeinheiten der Länder bereit. Mit dem Haushalt 2019 hatte die Große Koalition auf Initiative der SPD ein umfangreiches Fahrzeugproramm aufgelegt und 100 Mio. Euro (2019-2022) zusätzlich zur Verfügung gestellt. „Gemeinsam mit meiner Duisburger Abgeordneten-Kollegin Bärbel Bas habe ich mich im Deutschen Bundestag für die zusätzlichen Mittel zugunsten des Zivil- und Katastrophenschutzes eingesetzt. Ich freue mich, dass unsere Beschlüsse aus Berlin nun auch vor Ort in Duisburg ankommen“, so Özdemir. „Mein Dank gilt allen, die sich täglich haupt- und ehrenamtlich in unserer Feuerwehr engagieren: Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Arbeit und allzeit sichere Einsätze“, so der SPD-Abgeordnete weiter.

Ein vom Bund finanziertes Katastrophenschutzfahrzeug der Duisburger Feuerwehr. Foto: Uwe Hribar.
Im Grundgesetz ist die Zuständigkeit des Bundes für den Schutz der Zivilbevölkerung im Verteidigungsfall verankert. Gemäß Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz ergänzt er dazu die Ausstattung der Katastrophenschutzeinheiten der Länder. Dafür investiert der Bund jährlich circa 60 Mio. Euro zur Umsetzung des zuletzt im Februar 2019 aktualisierten Ausstattungskonzepts. Dieses sieht bundesweit 955 Löschfahrzeuge, 4.466 weitere Einsatzfahrzeuge sowie weitere Ausstattung vor. Eines dieser Löschfahrzeuge kommt nun nach Duisburg-Walsum und verstärkt die dortige Freiwillige Feuerwehr.

Das Löschgruppenfahrzeug wird bei Einsätzen im gesamten Stadtgebiet und auch überörtlich eingesetzt. „Es wird in Duisburg als sogenanntes Fahrzeug der zweiten Reihe bestimmungsgemäß, insbesondere bei Großeinsatzlagen und öffentlichen Not-ständen, wie Großbränden, Hochwasserlagen, Starkregenereignissen oder Sturmschäden und Katastrophen wertvolle Dienste leisten. Im Schadensfall wird sich das Fahrzeug bei betroffenen Bürgerinnen und Bürgern als wertvolle Ressource darstellen“, sagt Feuerwehrdezernent Ralf Krumpholz.

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Zu den Ausstattungsmerkmalen des Katastrophenschutzfahrzeugs mit einer 1.000 Liter Löschwasserbevorratung, einem Gewicht von 13.500 kg und den Abmessungen L 7,3 m, B 2,5 m, H 3,3 m zählen z.B. ein Stromerzeuger, eine Motorsäge, ein 1.000 Watt Flutlichtstrahler, Suchscheinwerfer und Atemschutzgeräte. Es stehen insgesamt 9 Sitzplätze zur Verfügung.

„Durch das neue Fahrzeug steigt gleichzeitig die Ausbildungs- und Übungskapazität beim Löschzug um 50 Prozent, da weitere neun Feuerwehrleute zeitgleiche Übungs- und Ausbildungsdienste leisten können. Davon werden die ehrenamtliche Nachwuchsgewinnung und der Ausbildungsstand der bereits aktiven Feuerwehrleute und die Jugendarbeit erheblich profitieren“, betont der Leiter der Feuerwehr Oliver Tittmann.
Stadt Duisburg / Wahlkreisbüro Mahmut Özdemir MdB
Fotos: Uwe Köppen (1), Uwe Hribar (1)

 

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