Probleme mit dem Jobcenter Duisburg: Ombudsleute helfen weiter

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Das Jobcenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße in der Duisburger Innenstadt. Foto: Petra Grünendahl.
„Die Regelungen des Sozialgesetzbuches sind teilweise sehr komplex und nicht immer auf Anhieb verständlich,“ beschreibt Frank Böttcher, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg die Situation vor der manch Arbeitssuchender steht. „Und natürlich unterlaufen uns auch mal Fehler.“ Hier kann man die Dienste der unabhängigen Ombudsleute in Anspruch nehmen. Deren Aufgabe besteht darin, dem Kunden Entscheidungen des jobcenter zu erklären, diese zu prüfen und ggf. auch eine Änderung der Entscheidung herbei zu führen. So nehmen die Ombudsleute eine wichtige vermittelnde Funktion zwischen jobcenter und Kunden ein, sie tragen hiermit zum gegenseitigen Verständnis bei. Das jobcenter hat so ggf. die Möglichkeit, Arbeitsabläufe bei häufig geäußerten Beschwerden zu optimieren.

Die Beratung der Ombudsleute, die es bereits seit 2009 in Duisburg gibt, hat sich bewährt. Aus diesem Grund beenden sie jetzt die Corona-bedingte Zwangspause und nehmen ab dem 2.9.20 ihre Beratungstätigkeit wieder auf. „Selbstverständlich beachten wir hierbei die Hygiene-Vorschriften genau. Eine Beratung kann nur mit Termin erfolgen, die Kunden müssen sich die Hände desinfizieren und einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wir haben Büros so umgebaut, dass Kunde und Ombudsmann oder –frau getrennt voneinander sitzen, aber dennoch problemlos kommunizieren können.“

Wer Kontakt zu den Ombudsleuten aufnehmen möchte, wendet sich an das Service-Center des jobcenter Duisburg (0203/302-1910). Dort erhält man einen Beratungstermin.
Jobcenter Duisburg
Foto: Petra Grünendahl

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