Duisburg-Homberg: Neuer Park wird „Stadtpark Hochheide“ heißen

Weiße Riesen machen Platz für den Stadtpark Hochheide: An der Friedrich-Ebert-Straße sprießt jetzt erstes Grün. Foto: Petra Grünendahl.
Die Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl hat den Namen für den neuen Park in Hochheide beschlossen: „Stadtpark Hochheide“. Bürger wurden bei den bisherigen Planungen zum Park besonders beteiligt. So wurden Ende 2019 im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Rahmenplan Interessierte in einem ersten Schritt nach Namensvorschlägen für den neuen Park gefragt. Über 100 Namensvorschläge sind während dieser Phase eingegangen. Um ein Stimmungsbild der Bevölkerung zu erhalten, wurden die fünf meistgenannten Namen in einer Umfrage zur Abstimmung freigegeben. Darunter waren „Rheinpreußenpark“, „Stadtpark Hochheide“, „Glückaufpark“, „Hochheider Park“ und
„Weiße-Riesen-Park“.

Anfang 2020 haben über 450 Interessierte auf den städtischen Internetseiten für ihren favorisierten Namen abgestimmt. Hierbei wurden die Namen „Rheinpreußenpark“, „Stadtpark Hochheide“ und „Glückauf-Park“ favorisiert. Da es an der Moerser Straße / Baumstraße schon den Rheinpreußenpark gibt und „Glückauf“ bereits Namensbestandteil mehrerer Örtlichkeiten in Duisburg ist, schlug die Verwaltung vor, den neuen Park „Stadtpark Hochheide“ zu nennen. Diesem Vorschlag ist die Bezirkspolitik nun gefolgt.

Im Herbst dieses Jahres findet die Ausschreibung des Landschaftsarchitekturbüros statt, welches auf Grundlage des Rahmenplans und den Eingaben der Bürgerbeteiligung einen Entwurf für die ersten beiden Bauabschnitte sowie für den Roten Weg erarbeiten soll. Eine weitere Bürgerbeteiligung ist für Frühjahr / Sommer 2021 geplant.

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Als Teil des Integrierten Handlungskonzeptes zur Stabilisierung des Stadtteils Hochheide wurden drei Hochhäuser mit einem hohen Anteil leerstehender, perspektivisch nicht mehr vermarktbarer Wohnungen durch die Stadt angekauft. Ein Hochhaus wurde bereits im März 2019 abgerissen, die anderen beiden Hochhäuser werden noch gesprengt. Auf der freiwerdenden Fläche soll ein Quartierspark mit Raum für Erholung, Begegnung und aktive Freizeitgestaltung entstehen. 80 Prozent der gesamten Projektkosten werden vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ finanziert.
Stadt Duisburg
Foto: Petra Grünendahl

 

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