Duisburgs Oberbürgermeister vor Ort bei der Günes Sanierung GmbH

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Erfolgreicher Familienbetrieb ist ein Schwergewicht in der Brand- und Wasserschadensanierung

Von links: Zihni Günes, Ralf Meurer, Oberbürgermeister Sören Link und Selcuk Kilic (v.l.n.r.) beim Vor-Ort-Termin; Foto: Uwe Köppen
Alles begann mit einem handfesten Businessplan sowie einer Wohnung und zwei Garagen in Hamborn. Hier gründeten der Duisburger Zihni Günes und sein Schwager Selcuk Kilic 2011 den Familienbetrieb, die Günes Sanierung GmbH. Und seither geht´s steil bergauf. Mit einem Team von Fünfenbegonnen, kommen er und Selcuk Kilic, der das Projektmanagement innehat, heute auf eine rund 200-köpfige Mannschaft im Alter von 18 bis 55 Jahren. Diese kam über Marxloh nach Neumühl, wo das Unternehmen seit 2014 ansässig ist.

Ob Elbhochwasser in Dresden, Hausbrände in Duisburg oder die Schadensanierung einer Villa in Südfrankreich: Die Mitarbeiter der Günes Sanierung GmbH sind oftmals die Ersten, die nach der Feuerwehr vor Ort sind. Sie beheben Schäden, koordinieren den Rückbau und sorgen für die Wiederherstellung von Objekten. Im Verlauf der Corona-Pandemie haben sie ihr Tätigkeitsfeld um die Spezial-Reinigung und „Dekontami-nierung“ von Büros erweitert. Ein derart großes Portfolio benötigt viele ausführende Köpfe und Hände: Vom Hochbautechniker über Fliesenleger, Sanitär-, Schreiner- sowie Malermeister bis hin zu Diplom-Kaufleuten, bei der Günes Sanierung GmbH arbeiten viele Experten unterschiedlicher Professionen. Hinzu kommt, dass in Duisburg viele branchenangehörige Akteure ansässig sind. „Duisburg ist quasi das Mekka der Brand- und Wasserschadenbranche. Das wissen nur wenige“, so Günes.

„Unternehmer Günes zeigt, dass Duisburg ein gutes Pflaster für Existenzgründer, ganz gleich welcher Branche, ist. Die zentrale Lage und das große Einzugsgebiet sowie die Verfügbarkeit von Mitarbeitern sind optimale Voraussetzungen für eine positive Geschäftsentwicklung“, hebt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link beim Vor-Ort-Termin hervor. Und Kilic ergänzt: „Wir fühlen uns Duisburg zugehörig. Hier haben uns auch unsere Wurzeln beispielsweise immer nur Vorteile verschafft und Türen geöffnet. Duisburg ist echt weltoffen. Wenn Du hier malochst, dann wirst Du auch Aufträge erhalten. Und wenn Du diesen Erfolg dann auch noch mit anderen zu teilen gewillt bist, indem Du beispielsweise Fußball-Jugendmannschaften und Boxvereine in unserer Nachbarschaft im Norden unterstützt, dann wird auch das honoriert.“ Daher machen sich die Unternehmensakteure selbst in Zeiten des Handwerkermangels keine Sorgen um den Nachwuchs. „Erst zuletzt stand einer der Jungs von ‚Rhenania Hamborn‘, deren Trikotsponsor wir sind, im Fußballdress vor unserer Tür, der sich auf diese Weise ganz kreativ für ein Praktikum bei uns beworben hat. Mehr Identifikation mit dem Unternehmen gleich zu Anfang geht nicht“, zeigt sich MSV- und Schalke-Fan Günes erfreut.

Es sind viele, die über ein Praktikum den Sprung ins Team schaffen, weil sie sich hierbei bewährt haben. „Schadensanierung kann man nicht in einer Ausbildung lernen, dafür braucht’s eine Menge Erfahrung am Objekt. Und die kann erst im Laufe der Zeit wachsen. ‚Ungelernte‘ erhalten hier die Chance, beim ‚training on thejob‘ und durch entsprechende Schulungen zu Fachkräften zu werden – beispielsweise zum Asbest- oder Schadensanierer sowie Leckageorter“, unterstreicht Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Dem kann Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer, nur beipflichten: „Unternehmen wie die Günes Sanierung GmbH sind daher wertvolle Betriebe für den Wirtschaftsstandort, weil sie auch Langzeitarbeitslosen und Menschen mit ungeraden Lebensläufen eine Perspektive verschaffen.“

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Gefragt nach den Zukunftsaussichten für seinen Betrieb und seine Branche antwortet Geschäftsinhaber Günes: „Da machen wir uns keinen Kopf, weil wir auch beste Verbindungen zu unseren langjährigen, verlässlichenSubunternehmern haben, die sich alle in direkter oder mittelbarer Nachbarschaft befinden. Daher können wir, im Gegensatz zu vielen anderen Betrieben, unseren Kunden im Schadensfall ein ‚Rundum-Sorglos-Paket‘ anbieten und mit unserer gesamten Truppe dort von heute auf morgen aufschlagen. Und das ist mittlerweile eine Seltenheit, erst recht in München, Hamburg oder Frankfurt. Da sind Ruhrgebiet und Rheinland nämlich bedeutend besser aufgestellt“, ist sich Kilic sicher. Diese Meinung teilt auch sein Schwager. Die Bauindustrie, „coronabedingte“ Spezial-Reinigungen sowie extreme Wetterlagen sorgen für volle Auftragsbücher. Da macht ihnen auch die Automatisierung keine Bange. „Hier wird selbst in Jahrzehnten noch Handarbeit gefragt sein, auch wenn die technischen Gerätschaften immer leistungsfähiger werden“, ist Günes zuversichtlich.

So kommt es nicht von ungefähr, dass die Unternehmer Zihni Günes und Selcuk Kilicein größeres Areal für die Betriebsstätte benötigen, welches sie kaufen und bebauen wollen. „Mein Team und ich suchen bereits nach geeigneten Optionen, weil sich die Günes Sanierung GmbH auch künftig in Duisburg zu Hause fühlen soll“, bekräftigt Meurer.
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH
Foto: Uwe Köppen

 

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