Agentur für Arbeit Duisburg: Berufsberatung im Jugendzentrum

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Jugendliche dort antreffen, wo sie sich in ihrer Freizeit aufhalten!

Berufsberatung im Jugendzentrum Angertaler Straße. Foto: Agentur für Arbeit Duisburg.
Neues ausprobieren, Jugendliche aufsuchen und Beratungsgespräche führen – das ist das Ziel der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Duisburg. Getreu dem Motto, wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt die Berufsberatung zu ihren Jugendlichen. Corona-gerecht selbstverständlich.

Durch den Lock-Down und dadurch, dass die Schulen geschlossen waren, konnte die Berufsberatung nicht wie üblich ihre Arbeit vor Ort machen. Damit es aber zu keinen „Corona Jahrgang“ kommt – werden eben alternative Wege gesucht. Hier zum Beispiel im Jugendzentrum an der Angertaler Str. Das Jugendzentrum in Wanheim-Angerhausen wird vorwiegend von Migranten und geflüchteten Jugendlichen im Alter zwischen 13-21 Jahren besucht.

„Bei uns sind über 30 Nationalitäten vertreten. Die Sprachbarrieren sind am Anfang immer da, aber wir können uns schon nach kurzer Zeit hier gut verständigen,“ betont Layla Acar, Sozialarbeiterin und Leiterin der Einrichtung. „Wir finden es sehr gut, dass die Berufsberatung vor Ort zu finden ist. So nette Berater, die unseren Jugendlichen die Angst und Hemmungen zum Sprechen sofort nehmen.“

„Wir wollen Jugendlichen dort einen ersten Anstoß zur Berufswahl geben, wo sie sich aufhalten und damit die Chance geben, spontan mit uns zu ihrer beruflichen Zukunft ins Gespräch zu kommen“, erläutert Stephan Kramps, Berufsberater der Agentur für Arbeit Duisburg, die Idee seines Besuches.

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Zahra Mansuri (19) besucht derzeit das Berufskolleg Sophie-Scholl. Bei erfolgreichen Abschluss winkt ihr das Abitur und der staatliche Berufsabschluss als Freizeit-Sportleiterin. Nach dem Abitur möchte sie Pharmazie studieren. „Ich möchte unbedingt Apothekerin werden – ich weiß, dass die Zugangsvorrausetzungen hoch sind, aber mit meinen derzeitigen Noten kann ich das schaffen.“ Sie und ihr Bruder waren vor vier Jahren aus Afghanistan geflüchtet.

Ihr Bruder Nematolla (16) hat die mittlere Reife mit Qualifikation gerade hinter sich. Ab dem 15. September tritt er den Bundesfreiwilligendienst im Jugendzentrum an der Angertaler Straße an. „Danach kann ich mir mehrere Wege vorstellen – Abitur und später einmal Medizin studieren oder eine Ausbildung zum Erzieher, da ich gut mit Kindern kann.”
Agentur für Arbeit Duisburg

 

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