Jusos setzen Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt an der Jugendkirche in Duisburg

Foto: Jasmin Sessler / unsplash.
Als Reaktion auf das Segnungsverbot für homosexuelle Paare, haben die Jusos Duisburg den Anstoß gegeben, eine Regenbogenfahne an der Jugendkirche zu hissen, die auf die Diskriminierung homosexueller Paare durch die katholische Kirche hinweist.

Die Entscheidung des Vatikans, homosexuelle Paare nicht zu segnen, stößt zu Recht auch innerhalb der katholischen Kirche auf harte Kritik. Nachdem in vielen Städten Regenbogenfahnen an den örtliche Kirchen als Zeichen gegen Diskriminierung aufgehängt worden sind, haben die Jusos und der BDKJ in Duisburg ebenfalls zu diesem Mittel gegriffen.

BDKJ-Vorstandsmitglied Yannik Form erklärt dazu: „Als katholischer Jugendverband sehen wir es als unsere Verantwortung an, jede Diskriminierung zurückzuweisen und wollen mit der Regenbogenfahne dafür sorgen, dass dieses Thema auch weiterhin im Fokus der Öffentlichkeit steht.“

Viele Bischöfe haben sich bereits gegen das Segnungsverbot positioniert. So auch der zuständige Bischof des Ruhrgebiets Franz-Josef Overbeck, der in einem offenen Brief alle Pfarreien zu einer wertschätzenden Neubewertung der Homosexualität aufgerufen hat.

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Der Vorsitzende der Duisburger Jusos Jannik Neuhaus erklärt: „Das Segnungsverbot des Vatikans fördert die Diskriminierung der LGBTQ-Community. Die Regenbogenfahne ist dagegen ein klares Symbol für Akzeptanz und Vielfalt und ich bin froh, dass sie nun auch in Duisburg vor der Jugendkirche weht.
Jusos in der SPD Duisburg

 

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