Stadtsportbund Duisburg sieht Universiade als Chance für nachhaltige Investitionen

„Es muss am Ende für die Menschen hier mehr bleiben als schöne Erinnerungen“

Mögliche Spielstätte MSV-Arena: Der Stadtsportbund Duisburg sieht Universiade als Chance für nachhaltige Investitionen. Foto: Vargasz92 / CC BY-SA 4.0.
Der Stadtsportbund Duisburg begrüßt, dass die Stadt einer der Austragungsorte für die Universiade 2025 in der Region sein wird. „Wie sehr ein großes Sportereignis eine Stadt in ihren Bann ziehen kann, haben wir bei der Universiade 1989, bei den World Games 2005 und den Kanu-Weltmeisterschaften erlebt. Wir sind zuversichtlich, dass Duisburg dies auch 2025 mit den Weltspielen der Studierenden gelingen kann“, sagt Uwe Busch, Geschäftsführer des SSB Duisburg. Zugleich mahnt der SSB an, die Universiade als Anlass zu nehmen, in den Sportpark Duisburg zu investieren. „Nach der Schlussfeier im Landschaftspark muss mehr übrigbleiben, als eine schöne Erinnerung an einen Sommer des Sports“, so Uwe Busch weiter.

Als ein Beispiel nennt er den zunächst verschobenen Ausbau der Regattabahn. Die Organisatoren der Universiade haben die Wedau-Bahn für die Ruder-Wettkämpfe und das Langstreckenschwimmen vorgesehen. „Die Spiele können den Weg frei machen für die notwendigen Investitionen in ein neues Regattahaus und die Tribüne. Die Wettkampfstrecke kann sich dann auf Jahre hinaus ihren Platz als Austragungsort großer internationaler Regatten sichern“, so Uwe Busch.

Die ursprüngliche Idee, die Arbeiten bereits für die Kanu-WM 2023 durchzuführen, musste aufgegeben werden. „Bis zur Universiade 2025 sollte sich das aber machen lassen“, sagt Karl-Heinz Dinter, stellvertretender Vorsitzender des SSB. Erste Arbeiten sollten so frühzeitig angegangen werden, dass die Organisatoren der Kanu-Weltmeisterschaften in zwei Jahren bereits davon profitieren können.

Im Sportpark wird im Sommer 2025 außerdem das Wasserball-Turnier in den Vereinsanlagen des ASC Duisburg und des DSV 98 ausgetragen. Auch die beiden Traditionsvereine könnten dauerhaft von ihrer Rolle als Gastgeber profitieren.

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Universiade-Plaza wie bei den World Games 2005
Die Stadt könne im Zweiklang mit der Kanu-WM 2023 seinen einmaligen Sportpark erneut als einen Standort des Weltsports präsentieren. Der Stadtsportbund macht in seiner Erklärung zur Vergabe des Multisport-Events in die Region ebenfalls deutlich: „Dass der Weltverband FISU den Zuschlag für die Universiade erteilt hat, weckt Vorfreude und Erwartungen. Es ist nicht zuletzt Aufgabe der Stadt, für die besondere Atmosphäre zu sorgen, die sich mit einem solchen Ereignis verbindet“, erklärt Karl-Heinz Dinter weiter.

Die Konzentration der drei Wettbewerbe auf benachbarte Sportstätten eröffne zum Beispiel die Chance, den Sport mit einem Kulturereignis zu verbinden. Der große Erfolg der Ruhr-Games 2019 im Landschaftspark Nord sei insbesondere auch dem begleitenden Festival während der Sporttage zu verdanken.

„Viele Bürgerinnen und Bürger haben die World Games Plaza mit der Konzertbühne in bester Erinnerung. Die Universiade lädt ein, sich an diesem Vorbild zu orientieren“, so Dinter. Der SSB hofft darauf, dass die Stadt die Chance erkenne und nutze. „Wir können mehr sein als ein Austragungsort. Wir sollten die Tage zu einem Fest für den Sport und für die Menschen in unserer Stadt machen. Die Universiade muss in Duisburg sichtbar und spürbar sein. Das hat eine positive Wirkung nach außen und das tut nicht zuletzt dem Selbstbewusstsein Duisburgs gut“, so Karl-Heinz Dinter.
Stadtsportbund Duisburg (SSB)
Foto: Vargasz92 (CC BY-SA 4.0)

 

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