Haniel veräußert seinen Geschäftsbereich ELG an den luxemburgischen Stahlhersteller Aperam

Der Campus des Familienunternehmens aus Ruhrort: Die Verwaltung von Haniel. Foto: Petra Grünendahl.
Die Franz Haniel & Cie GmbH („Haniel“) aus Duisburg-Ruhrort setzt die Portfolio-Transformation fort und hat mit der luxemburgischen Aperam S.A. („Aperam“) die Veräußerung der ELG Haniel GmbH („ELG“) vereinbart. ELG soll vollständig übernommen und unter voller Berücksichtigung der Kundeninteressen als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 abgeschlossen.

ELG, ein Spezialist für Handel, Aufbereitung und Recycling von Rohstoffen für die Edelstahlindustrie sowie von Hochleistungswerkstoffen wie Superlegierungen und Titan, ist bereits seit 1983 Teil des Haniel-Portfolios. In den vergangenen 40 Jahren hat sich der Geschäftsbereich zu einem der führenden Unternehmen seiner Branche entwickelt. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Verkaufsprozess angestoßen, im Jahresabschluss 2020 wurde ELG als „nicht fortgeführter Bereich“ ausgewiesen.

Aperam ist ein globaler Hersteller von Edelstahl, Elektro- und Spezialstahl mit Hauptsitz in Luxemburg. Mit 9.400 Mitarbeitern, einer Kapazität von 2,5 Millionen Tonnen rostfreiem Flachstahl in Brasilien und Europa und einem industriellen Netzwerk, das sich auf sechs wesentliche Produktionsstätten in Brasilien, Belgien und Frankreich konzentriert, ist Aperam ein globaler Branchenführer. Das Unternehmen beliefert Kunden in über 40 Ländern. Aperam setzt sich für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und endlichen Ressourcen ein.

Neben der Ausweitung des Geschäfts in neue Regionen und Branchen will Aperam durch die Akquisition die Kreislaufwirtschaft stärken und seine Umweltbilanz weiter verbessern.

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Über Haniel

Der Campus des Familienunternehmens aus Ruhrort: Das historische Packhaus (Bildmitte), die Keimzelle von Haniel. Foto: Petra Grünendahl.
Die Franz Haniel & Cie. GmbH befindet sich zu 100 Prozent in Familienbesitz und ist seit der Gründung des Unternehmens 1756 in Duisburg beheimatet. Sie führt ein Portfolio eigenständiger Unternehmen, mit dem Ziel, alle Investitionen “enkelfähig” zu machen und Wert für Generationen zu schaffen. Dazu verfolgt Haniel eine fokussierte Investmentstrategie entlang der drei Säulen “People. Planet. Progress”, die eine konsequente Ausrichtung an Nachhaltigkeitskriterien mit klarer Performance-Orientierung kombiniert. Die Portfoliounternehmen werden auf Basis eines gemeinsamen Führungsmodells – des Haniel Operating Way (HOW) – gesteuert und teilen eine leistungsorientierte Kultur. Derzeit umfasst das Haniel-Portfolio acht Geschäftsbereiche: BauWatch, BekaertDeslee, CWS, ELG, EMMA, Optimar, ROVEMA und TAKKT. Dazu kommt eine Finanzbeteiligung an CECONOMY.
www.haniel.de
Franz Haniel & Cie. GmbH
Fotos: Petra Grünendahl

 

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