Start des Projektes „Vast Vasteste – Hand in Hand“ in Duisburg

Von links: Susanne Süß, Schulaufsicht, Ralph Kalveram, Leiter des Amtes für Schulische Bildung, Cristina Zirim, Bildungsmediatorin, Astrid Neese, Bildungsdezernentin und Iris Pöppelmann, Schulleiterin der GGS Krefelder Straße. Foto: Uwe Köppen / Stadt Duisburg.
Die Stadt Duisburg und das Ministerium für Schule und Bildung NRW setzen zukünftig das Landesprogramm „Vast vasteste – Hand in Hand“ an drei Duisburger Grundschulen um. Bildungsdezernentin Astrid Neese und der Leiter des Amtes für Schulische Bildung, Ralf Kalveram, stellten das Projekt am gestrigen Mittwoch in der Grundschule Krefelder Straße in Rheinhausen vor.

Ziel des Projektes ist es, die soziale und schulische Teilhabe der Schüler aus Südosteuropa und aus vergleichbaren Lebenslagen zu verbessern. Häufig sind diese Kinder von einem Mangel an Teilhabemöglichkeiten betroffen, was sich negativ auf die schulische und soziale Situation auswirkt.

„Ein wichtiger Baustein ist vor allem auch die Bildungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule, damit Kinder bestmöglich unterstützt werden“, so Bildungsdezernentin Astrid Neese.

Das Projekt startet zunächst an den Grundschulen Hochfelder Markt, Henriettenstraße in Marxloh und Krefelder Straße in Rheinhausen. Im Einsatz sind drei Bildungsmediatorinnen, die durch die Verwendung kommunaler Sprachfördergelder für die Maßnahme gewonnen werden konnten. Sie werden gemeinsam mit den Lehrkräften als zusammenarbeiten und Schülern in schulischen und außerschulischen Lebenslagen unterstützen. Alle Mediatorinnen waren bereits im kommunalen Projekt „Vorbilder“ im Einsatz und bereits Erfahrungen im interkulturellen Dialog gesammelt.

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„Durch Vast Vasteste soll eine vertrauensvolle Kommunikation zwischen Eltern und Schule erreicht werden. Die Mediatoren bilden hier das Bindeglied“, sagt Ralph Kalveram, Leiter des Amtes für Schulische Bildung.

Das Projekt setzt auf ein langfristiges Engagement aller Beteiligten und auf nachhaltige Beratungs- und Unterstützungsangebote der Schulen, an denen auch kommunale Angebote anknüpfen sollen. Nur so kann die Integration dieser Kinder langfristig gelingen und ihnen Chancen für die Zukunft ermöglichen.
Stadt Duisburg
Foto: Uwe Köppen

 

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