Breitbandausbau in Duisburg: Tilgung „weißer Flecken“ startet kommenden Februar

Zum symbolischen Spatenstich für den geförderten Breitbandausbau zur Tilgung der sogenannten „Weißen Flecken“ in Duisburg trafen sich an der Theißelmannstraße in Walsum Andreas Wyrwich und Daniel Tombers des Bauunternehmens CIRCET Networkservice GmbH sowie Karl-Heinz Wintermeyer, Frank Schmidt und Martin Philipp von der Telekom Deutschland GmbH mit Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Uwe Köppen / Stadt Duisburg.
Im kommenden Februar beginnen die Bauarbeiten für den Glasfaserausbau in den Bereichen Duisburgs, in denen bislang noch kein zeitgemäßer Internetanschluss mittels Breitband möglich war. Der Ausbau von Glasfaser wird in Duisburg mit 32,4 Mio. Euro von Bund und Land gefördert. Damit werden in der Stadt sämtliche sogenannte „weiße Flecken“ getilgt. Als „weiße Flecken“ gelten unterversorgte Gebiete, in denen weniger als 30 Mbit/s im Downstream verfügbar sind und aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit kein privatwirtschaftlicher Ausbau durch Internetprovider erfolgt. Von dem geförderten Breitbandausbau profitieren zum Beispiel private Haushalte, Gewerbebetriebe und Schulen.

Nach der Ausschreibungsphase in 2019/2020 für die durch Bund und Land zu 100 Prozent geförderte Ausbauleistung erfolgte vor einem Jahr der Zuschlag der Stadt Duisburg für das Angebot der Telekom Deutschland GmbH. Diese wird in Duisburg Tiefbauarbeiten auf einer Strecke von insgesamt 192 Kilometern und in sieben aufeinanderfolgenden Bauschritten durchführen. Die konkrete Organisation ergibt sich in erster Linie aus der Ressourcenplanung und -verfügbarkeit der Telekom Deutschland GmbH.

Karte mit den geplanten Bauschritten des geförderten Breitbandausbaus in Duisburg. Infografik: Stadt Duisburg.
Die Planung sieht vor, dass in einem Abstand von jeweils etwa drei Monaten die Ausbauvorhaben in den sieben Bezirken Duisburgs beginnen werden. Gestartet werden die Arbeiten im Norden auf Duisburgs östlicher Rheinseite (Walsum/Hamborn). Sie setzen sich sukzessive über das Stadtgebiet bis in den Süden (Duisburg Süd) fort. Hier folgt die Rhein-Überquerung auf die westliche Rheinseite nach Rumeln und Rheinhausen. Der Ausbau soll im November 2024 im Duisburger Norden (Homberg/Baerl) abgeschlossen werden.

Neben dem geförderten Breitbandausbau erfolgt durch die am Markt Duisburg tätigen Telekommunikationsunternehmen parallel ein forcierter eigenwirtschaftlicher Ausbau ihres Leitungsnetzes hin zu zukunftssicherer Glasfaserversorgung in allen Stadtteilen.

Teilweise nimmt die Stadt den Breitbandausbau aber auch selbst in die Hand: So werden aktuell sowohl die weiterführenden Schulen als auch die Immobilien der GEBAG durch die städtische Tochtergesellschaft DCC GmbH mit Glaserfaseranschlüssen ausgestattet.

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Stadtdirektor Martin Murrack: „Die Kombination aus gefördertem und eigenwirtschaftlichem Ausbau zusammen mit unseren eigenen Anstrengungen sorgt dafür, dass das Thema Breitbandausbau mit der nötigen Vehemenz vorangetrieben wird. Die Duisburger Bürger, die städtischen Schulen aber auch die vielen Gewerbebetriebe bekommen damit endlich Zugang zu einem zukunftssicheren Glaserfasernetz. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur „Smart City“ – denn ohne schnelles Internet fehlt die Basis für die Entwicklung zukunftsträchtiger digitaler Entertainment-, Wohn-, Business- und Bildungsmöglichkeiten in Duisburg.“

Weitere Informationen findet man im Internet unter duisburgsmartcity.de.
Stadt Duisburg
Foto: Uwe Köppen, Infografik: Stadt Duisburg

 

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