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Alle Ruhrgebietsstädte wollen sich am Wasserstoff-Netzwerk in der Metropole Ruhr beteiligen

RVR soll Arbeit der Initiative koordinieren

wasserstoff
Symbolbild. Foto: j-k / unsplash.
Um die im Klimaschutzgesetz verankerte Klimaneutralität im Jahre 2045 zu erreichen, kommt dem Einsatz von grünem Wasserstoff vor allem in der Industrie eine Schlüsselrolle zu. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat daher Ende vergangenen Jahres beschlossen, eine regionale Koordinierungsstelle für Wasserstoff in der Metropole Ruhr einzurichten. Im Zusammenhang mit der Koordinierungsstelle will der RVR zudem ein Wasserstoff-Netzwerk der Ruhrgebietsstädte initiieren. Alle 53 Kommunen haben sich bereit erklärt mitzuwirken.

„Mit der großen Bereitschaft der Kommunen im Netzwerk Wasserstoff mitzuwirken, macht die Metropole Ruhr deutlich, dass das Ziel Klimaneutralität nur gemeinsam gelingen kann“, so RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. Das Netzwerk soll den interkommunalen Austausch über aktuelle Entwicklungen zu Wasserstoff-Themen in der Metropole Ruhr fördern, um gemeinsame infrastrukturelle Voraussetzungen schaffen zu können. Ein IT-Tool soll eingerichtet werden, mit dem die bereits erreichte Treibhausgasminderung sichtbar gemacht und geplante Minderungsstrategien simuliert werden können. Darüber hinaus berät das Netzwerkmanagement zu Fördermöglichkeiten.

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Für die Koordination des Netzwerkes wurde inzwischen ein Förderantrag im Rahmen der Nationalen Klimaschutzoffensive beim Bundesumweltministerium gestellt. Den Eigenmittelanteil wird die regionale Koordinierungsstelle Wasserstoff beisteuern. Bei Bewilligung übernimmt der RVR das Netzwerkmanagement.
Regionalverband Ruhr (RVR)
Foto: j-k / unsplash

 

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