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Umbau Kultushafen: Duisburg erhält Bundesförderung

Umweltdezernent Matthias Börger nahm den Förderbescheid im Rahmen eines Netzwerktreffen „Nationale Projekte des Städtebaus“ am Besucherzentrum Flughafen Tempelhof entgegen. Foto: Reinaldo Coddou H. / BMWSB.
Duisburg erhält für den Umbau des Kultushafens eine Förderung im Rahmen der „Nationalen Förderung des Städtebaus 2022“. Bundesbauministerin Klara Geywitz und Sören Bartol, parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), übergaben nun im Rahmen eines Netzwerktreffens in Berlin die Urkunden, die für die Stadt Duisburg Umweltdezernent Matthias Börger entgegennahm.

„Die Umgestaltung des Kultushafens ist Teil der Entwicklung zu einer lebendigen, nachhaltigen, umweltgerechten und ökologischen bürgerorientierten Siedlungsstruktur der angrenzenden Stadtteile. Sie ist gleichzeitig Impulsgeber für die Entwicklung der bisher noch gewerblich genutzten Flächen hin zu sozialgerechten Wohn-, Kultur- und Freizeitflächen für die Bürgerinnen und Bürger im dadurch aufgewerteten Stadtteil. Die Auszeichnung gibt uns nochmal zusätzlichen Schwung – auch für die vielen weiteren Stadtentwicklungsprojekte,“ so Börger.

Insgesamt 75 Millionen Euro stellt das Ministerium für Premiumprojekte des Städtebaus zur Verfügung. Mit dem Programm werden finanziell und konzeptionell Projekte mit besonderer nationaler oder internationaler Wahrnehmbarkeit gefördert. Dabei geht es um große, baulich anspruchsvolle und auch experimentelle Vorhaben, die beispielhaft für ganz Deutschland sind. Duisburg hat sich mit dem Projekt „Umgestaltung Kultushafen“ beworben und erhält nun 9 Millionen Euro zur Realisierung des Projektes. Es ist damit eines der seit 2014 aufgenommenen 211 Premiumprojekte.

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Der Umbau des Kultushafens zu einem Freizeitort verbindet die von Schwerindustrie geprägte Vergangenheit Duisburgs mit der Zukunft eines lebenswerteren urbanen Umfelds im Rahmen der gesamtstädtischen Strategie „Duisburg an den Rhein“. Zu den Zielen gehört es, die Wasserlage am Rhein entlang der Stadtteile Hochfeld und Wanheimerort für die Duisburgerinnen und Duisburger zu erschließen und erlebbar zu machen. Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 (IGA) wird der Kultushafen zu einem Teil des Zukunftsgartens.
Stadt Duisburg
Foto: Reinaldo Coddou H. / BMWSB

 

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