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Geflüchtete aus der Ukraine: Stadt Duisburg finanziert Team für Sozial- und Ehrenamtskoordination

Foto: Belinda Fewings / unsplash (bearbeitet).
Die Koordination von Angeboten für Geflüchtete aus der Ukraine im gesamten Duisburger Stadtgebiet ist eine große Herausforderung. Im Verbund von Caritas, Paritätischen und Interkultureller Sozialer Service ISS, dem Diakonie Werk und der AWO-Integration werden Hilfen für Geflüchtete aus der Ukraine nun gebündelt und gesteuert.

„Jetzt verlagert sich die Arbeit des engagierten Teams unter der Federführung des Sozialamtes stärker in die Stadtteile. Ziel ist es, ein Netz aus Hilfen quer durch Duisburg zu spannen, so wie wir auch allen anderen Geflüchteten kontinuierlich Unterstützung zukommen lassen,“ erklärt Sozialdezernentin Astrid Neese.

Finanziert vom Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg setzt sich das Team aus insgesamt vier 0,5-Stellen unterschiedlicher Träger zusammen. Dafür stellen Caritasverband Duisburg e.V., der Paritätische Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Duisburg e.V. mit dem Träger ISS, die Diakoniewerk Duisburg GmbH und die AWO-Integration Duisburg gGmbH die Mitarbeiter für die Steuerung der vielzähligen Angebote in Duisburg. Das Team koordiniert die sozialen Angebote für ukrainische Flüchtlinge nun stadtweit. Es plant die Einsätze von Ehrenamtlern und vermittelt helfende Hände an die vielen sozialen Träger, die die Bedarfe der Geflüchteten erkannt und entsprechende Angebote gemacht haben.

Die Arbeit begann mit dem Aufbau eines Unterstützerkreises, in dem rund 40 Träger vernetzt sind. Vor-Ort-Angebote wurden zeitlich und nach Bedarfen gebündelt und gemanagt, Sach- und Kleiderspenden vermittelt oder Spenden an die Träger zur Verteilung weitergegeben. Astrid Neese machte auf die Notwendigkeit des Projektes aufmerksam: „Uns wurde schnell klar, dass Bedarfe und Hilfen nicht selbständig zueinanderfinden. In den großen Sammelunterkünften konnten mit den Koordinatoren schnell Strukturen geschaffen werden. Im Sommer organisierte das Team eine beeindruckende Angebotspalette. Jeder Träger, der bereit war ein Kinderschutz-Konzept vorzulegen, war herzlich willkommen.“

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Im Verbund mit ehrenamtlichen Kräften und professionellen Trägern, dem Jugendamt der Stadt Duisburg, dem kommunalen Integrationszentrum und den Angeboten der Wohlfahrtsverbände ist es gelungen, bedarfsgerechte Angebote zu initiieren und durchzuführen. Neben den etablierten Angeboten entwickelte sich ein Netz aus Freizeit-, Veranstaltungs-, niederschwelligen Sprach- und Bildungsangeboten.
Stadt Duisburg
Foto: Belinda Fewings / unsplash

 

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