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Universität Duisburg-Essen: Oliver Büttner in Sachverständigenrat berufen

Verbraucherfragen im Fokus

Prof. Dr. Oliver Büttner, Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Abteilung für Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft, Lehrstuhlinhaber Wirtschaftspsychologie. Foto: Frank Preuß / UDE.
Der Sachverständigenrat berät das zuständige Bundesministerium, gibt Handlungsempfehlungen und informiert die Öffentlichkeit: der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV). Nun wurde das Gremium, bestehend aus sieben Wissenschaftlern und zwei Vertreter aus der Praxis, von Bundesministerin Steffi Lemke neu eingesetzt. Mit dabei ist auch Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Oliver Büttner von der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Aktuell stehen für viele Verbraucher vor allem die Energiekrise und die Inflation im Vordergrund, weiß Professor Büttner. Langfristig sind aber vor allem die Förderung nachhaltigen Konsumverhaltens sowie der Umgang mit der Digitalisierung wichtige Themen, die der Experte in seiner Arbeit im Sachverständigenrat angehen will.

Damit schlägt Büttner auch eine Brücke zu seiner Forschung als Konsumpsychologe an der UDE. Hier interessieren ihn die psychologischen Prozesse, die dem Konsumverhalten zugrunde liegen – vor allem im Bereich Einkaufsverhalten und Kaufentscheidungen. „In aktuellen Projekten untersuchen wir, wie Menschen dabei unterstützt werden können, nachhaltigere Kaufentscheidungen zu treffen, beispielsweise bei Kleidung.“ Ein weiteres Forschungsfeld ist der Umgang mit sozialen Medien und digitalen Geschäftsmodellen. So untersucht Büttner, wie Kompetenzen Jugendlicher im Umgang mit Online-Angeboten gestärkt werden können.

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Seit 2014 unterstützt der Sachverständigenrat das für Verbraucherfragen zuständige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) bei der Gestaltung der Verbraucherpolitik. Das Gremium wurde im Dezember 2022 für vier Jahre berufen. Die Experten können danach noch einmal wiederberufen werden.
Weitere Informationen unter www.svr-verbraucherfragen.de

 
Universität Duisburg-Essen (UDE)
Die Universität Duisburg-Essen wurde am 1. Januar 2003 durch die Fusion der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und der Universität-Gesamthochschule Essen (beide 1972) gegründet. Sie gehört mit rund 40.000 Studenten aus 130 Nationen zu den – nach Studentenzahlen – zehn größten deutschen Universitäten. Sie verfügt über ein breites, international ausgerichtetes Fächerspektrum. Sie ist ein Zentrum der nanowissenschaftlichen und biomedizinischen Forschung sowie der Lehrerausbildung in NRW und bietet mehr als 240 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Nach dem Times Higher Education (THE) Ranking belegt die Universität Duisburg-Essen unter den Hochschulen 2020 den 194. Platz weltweit.
www.uni-due.de
Universität Duisburg-Essen (UDE)
Foto: Frank Preuß / UDE

 

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