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Start des Modellprojekts „Stark im Norden“ in Alt-Hamborn und Marxloh

Auftakt im Modellvorhaben Alt-Hamborn & Marxloh und Vorstellung des neuen Quartiersmanagements Marxloh

Vordere Reihe: Devrim Ozan (l.) und Robert Witter sowie in der zweiten Reihe (v. l.) Jan-Eric Ottensmann, Eva Baches und Stefan Sturm (alle Quartiersmanagement). In der dritten Reihe (v. l.) Oberbürgermeister Sören Link, Beigeordneter Martin Linne, Staatssekretär Mahmut Özdemir und Ute Hilmer vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement. Foto: Uwe Köppen.
Das neue Quartiersmanagement für Marxloh hat sich im Kinder- und Jugendzentrum Regionalzentrum Nord im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne sowie Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir im Rahmen einer Auftaktveranstaltung zum Modellvorhaben „Stark im Norden Alt-Hamborn & Marxloh“ Vertretern aus der Politik und Akteuren aus dem Stadtteil vorgestellt.

Oberbürgermeister Sören Link ist erfreut: „Das Modellvorhaben „Stark im Norden Alt-Hamborn und Marxloh“ ist ein zentrales Projekt für den Duisburger Norden. Die Umsetzung der Maßnahmen in Marxloh wird eng durch das neue Quartiersmanagement begleitet. Das Team steht als direkter Ansprechpartner allen Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil zur Verfügung. Das ist mir sehr wichtig.“
Das neue Team für den Stadtteil Marxloh hat sich vorgenommen, durch innovative Beteiligungsformate die Bürgerinnen und Bürger sowie die Schlüsselakteure an den laufenden Projekten zu beteiligen und Anregungen aufzunehmen. Um möglichst viele Bewohner und Akteure in Marxloh zu erreichen, wird es zudem häufig im Stadtteil präsent sein sowie sich in die Netzwerkstrukturen in Marxloh einbringen. In Alt-Hamborn wird voraussichtlich im Frühjahr ebenfalls ein neues Quartiersmanagement die Arbeit aufnehmen.

Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, betont: „Die insgesamt elf Teilprojekte werden die beiden Ortsteile bereichern und zu einer stärkeren Stabilisierung der Stadtteile führen. Die Beteiligung der Menschen in Marxloh durch das neue Quartiersmanagement ist dabei sehr wichtig, um die Akzeptanz und die Identifikation mit den geplanten Maßnahmen zu vergrößern. Mit der städtebaulichen Umgestaltung der zentralen Bereiche, werden zukünftig neue und spürbare Aufenthaltsqualitäten geschaffen sowie die Nahmobilität gestärkt.“
Durch den neuen Quartiersarchitekten wird beispielsweise auch das klimagerechte Dach-, Hof- und Fassadenprogramm des Modellvorhabens betreut. Dabei können sich Immobilieneigentümer klimafördernde Maßnahmen wie zum Beispiel Fassadenbegrünung fördern lassen. Die Richtlinie dafür soll im ersten Halbjahr vom Rat der Stadt Duisburg beschlossen werden.

Nach der Vorstellung des Quartiermanagements konnten sich die Teilnehmenden im weiteren Teil der Veranstaltung an einzelnen „Markständen“ zu den Maßnahmen des Modellvorhabens informieren und mit den Projektteams in den Austausch kommen. Der aktuelle Stand sowie die nächsten Projektschritte für das Jahr 2023 wurden ebenfalls aufgezeigt.

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Für den August-Bebel-Platz und den Hamborner Alt-Markt ist jeweils ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb im Herbst vorgesehen. Die Vorbereitungsphase wird durch das Wettbewerbsmanagement der Büros plan lokal aus Dortmund (Alt-Hamborn) und ISR aus Düsseldorf (Marxloh) begleitet. Vorbereitende Verkehrsuntersuchungen konnten ebenfalls bereits an externe Büros vergeben werden. Darauf aufbauend wird jeweils für die zentralen Bereiche ein nachhaltiges Verkehrskonzept erstellt.

Ein Beteiligungs- und Öffentlichkeitskonzept für die nun beginnende Phase zur Absteckung von Rahmenbedingungen zur städtebaulichen Gestaltung der zentralen Bereiche bildet die Grundlage, um die Bürger, Gewerbetreibende, Vertreter örtlicher Institutionen, Politik, Immobilienbesitzer und weitere Schlüsselakteure mit einzubeziehen. Für Alt-Hamborn ist eine Bürgerwerkstatt Ende Februar geplant, um erste Ideen und Hinweise aus der Bevölkerung aufzunehmen und über den weiteren Prozess zu informieren.
Stadt Duisburg
Foto: Uwe Köppen

 

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