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ESPADU: 20 Jahre Energiesparen an Duisburger Schulen

Urkundenübergabe im Rahmen des ESPADU an die Grundschule Klosterstraße durch Oberbürgermeister Sören Link und Umweltdezernent Matthias. Foto: Uwe Köppen.
Corona hat auch das Energiesparprojekt an den Duisburger Schulen gelähmt. Lange Zeit war es still geworden um ESPADU. Neben dem 20-jährigen Bestehen von ESPADU wurde heute die Urkunden- und Prämienausgabe für die Beteiligung an dem Projekt in der Gesamtschule Duisburg-Mitte gefeiert. Es wurde auf 20 Jahre Projektlaufzeit zurückgeblickt und von einigen Schulen ausgewählte Projektergebnisse vorgestellt.

Zu Beginn der Feier sprach Oberbürgermeister Sören Link von einem wichtigen Baustein im Klimaschutz: „Das Projekt ESPADU hat sich im Verlauf der vergangenen 20 Jahre großartig fortentwickelt und weit über Duisburg hinaus einen ausgezeichneten Namen gemacht. 2002 noch klein gestartet, ist ESPADU mittlerweile eines der größten Projekte dieser Art in Deutschland. Duisburg und die Duisburger Schulen können stolz sein auf ihren Beitrag zum Klimaschutz.“

Umweltdezernent Matthias Börger betonte: “Mit ESPADU gehen wir den Weg hin zu mehr Ressourceneffizienz. Klimaschutz ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Jeder ist gefordert und jeder kann etwas tun. Ich finde es toll, dass sich Schülerinnen und Schüler so engagieren.“

Neben der Einsparung von Verbrauchskosten wird auch der bewusste Umgang mit Ressourcen als fester Lerngegenstand im Schulalltag etabliert. Damit das auch funktioniert, wird das Projekt von einem externen Beratungsteam betreut. Aktuell sind knapp 100 Duisburger Schulen am Projekt beteiligt. Damit ist ESPADU eines der größten Energiesparprojekte für Schulen in Deutschland. Es beteiligen sich Schulen aller Schulformen, angefangen von den Grundschulen, über die weiterführenden Schulen, bis hin zu Förderschulen und Berufskollegs.

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Ursprünglich war das Projekt als ein sogenanntes „Fifty-Fifty-Projekt“ ausgelegt, bei dem die durch die Verbrauchsreduzierung eingesparten Finanzmittel den Schulen und der Stadt Duisburg zugutekommt. Die Schulen wurden dabei an den erzielten Verbrauchskosteneinsparungen mit 30 Prozent beteiligt. Der Rest dient der Finanzierung des Projektes, der Haushaltskonsolidierung und zu einem kleinen Teil (10 Prozent) zur Finanzierung von Kleininvestitionen für das Projekt selbst.

Die Corona-Pandemie hatte große Auswirkungen auf ESPADU. Vom Frühjahr 2020 bis weit in das Jahr 2021 konnte das Projekt praktisch nicht stattfinden. Das führte auch dazu, dass keine sinnvollen Verbrauchs- und Vergleichswerte zur Ermittlung der Einsparungen festgestellt werden konnten. Die Berechnung der Prämien für die Teilnahme der Schulen am Projekt wurde daher auf ein System umgestellt, bei dem das Engagement der Schulen und die Umsetzung des jeweiligen Energiesparprogramms durch ein Punktesystem berücksichtigt wird.
Stadt Duisburg
Foto: Uwe Köppen

 

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