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Verleihung des Fakir-Baykurt-Kulturpreises an Hovhannes Margaryan

Preisübergabe im Mercatorzimmer des Rathauses Duisburg: Der Dudukspieler Hovhannes Margaryan (r.) erhielt aus der Hand von Oberbürgermeister Sören Link (l.) den „Fakir-Baykurk-Kulturpreis“. Foto: Uwe Köppen.
Zum fünften Mal hat die Stadt Duisburg den Fakir-Baykurt-Kulturpreis verliehen. Oberbürgermeister Sören Link übergab am 23. Februar im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus Duisburg die Urkunde an den in Armenien geborenen Musiker Hovhannes Margaryan im Beisein seiner Familie. Der Preis wird zur Erinnerung an den 1999 verstorbenen Schriftsteller Fakir Baykurt für herausragende kulturelle Leistungen im Bereich des interkulturellen Dialogs alle zwei Jahre vergeben und ist mit 2.500 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der Sparkasse Duisburg gespendet.

Hovhannes Margaryan wurde in Jerewan in Armenien geboren und lebt seit 2016 in Duisburg. Er studierte Duduk und Shvi, zwei traditionelle Holzblasinstrumente, am Romanos Melikyan Musik College sowie am staatlichen Komitas-Konservatorium Jerewan. Als professioneller Dudukspieler tourte er seither mit den verschiedensten Projekten durch Europa und Amerika. Seit 2016 lebt er in Deutschland, unterrichtet Duduk und knüpft erfolgreich Kontakte zur Musikszene. Hovhannes Margaryan ist zum kulturellen Botschafter einer bisher wenig bekannten armenischen Musikkultur geworden, die er in Konzerten präsentiert und erklärt.

In der Vorschlagsbegründung heißt es: „Hovhannes Margaryan ist ein kultureller Kosmopolit, der in Duisburg eine neue Heimat gefunden hat. Er hat gute Kontakte in die Szene gefunden, spielt regelmäßig Konzerte und unterrichtet. Er ist ein Glücksfall für die Stadt, denn von hieraus geht eine neue Musik mit sehr alten Wurzeln direkt in die Herzen aller, die sich Frieden und Freiheit wünschen und die Wunden der Vergangenheit nicht immer neu aufreißen wollen. Es ist gerade die dezente Nähe zwischen armenischer und türkischer Volksmusik, die zarte und unaufdringliche Mahnung zur Versöhnung seiner Musik, die die Preiswürdigkeit dieses Musikers ausmacht.“
Stadt Duisburg
Foto: Uwe Köppen

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