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CDU-Ratsfraktion informierte sich vor Ort: Fortschritt auf der Baustelle am Karl-Lehr-Brückenzug

Gruppenfoto an der neuen Hafenkanalbrücke. Foto: CDU Duisburg.
Das verkehrsinfrastrukturelle Großprojekt, die Erneuerung der maroden Brückenverbindung zwischen Ruhrort und Kaßlerfeld startete bereits 2015, als in einem ersten Bauabschnitt die Vinckekanalbrücke und die Vinckewegbrücke bis zum Kaiserhafen in Duisburg-Ruhrort erneuert wurden. Im zweiten Bauabschnitt, der seit 2020 läuft, werden die von Ruhrort in Richtung Kaßlerfeld anschließende Kaiserhafenbrücke als Damm rückgebaut sowie die Hafenkanalbrücke und die eigentliche Karl-Lehr-Brücke über die Ruhr durch Neubauten ersetzt. In einem letzten Bauabschnitt soll schließlich der nachfolgende `Kaßlerfelder Kreisverkehr´ noch umgestaltet werden.

Im Bürocontainer auf der Baustelle wurde den interessierten Vertretern der CDU-Ratsfraktion Duisburg von Uwe Linsen (l.) und Artur Brakowski (r.) der Verlauf des Bauprojekts präsentiert. Foto: CDU Duisburg.
Im Rahmen einer Ferienfraktionssitzung informierte sich die CDU-Ratsfraktion Duisburg kürzlich erneut über den Fortschritt auf der Baustelle des sogenannten „Oberbürgermeister Karl-Lehr-Brückenzugs“. Eineinhalb Jahre nach ihrem letzten Besuch und vor dem Hintergrund, dass Ende dieses Jahres die Genehmigung der Verkehrsfähigkeit der alten Brücken endet und die provisorische Umfahrung über die neue parallele Brückenkonstruktion bis dahin fertig sein muss, war es an der Zeit, sich erneut selbst ein Bild vom Stand der Bauarbeiten an einem der bedeutendsten Verkehrswege Duisburgs zu machen.

„Die Sicherung der Hafenanbindung an die Autobahn und die der Nord-Süd-Verbindung unserer Stadt durch die Erneuerung des maroden Karl-Lehr-Brückenzuges über Ruhr und Hafenkanal zwischen Kaßlerfeld und Ruhrort ist enorm wichtig und wird von der CDU-Ratsfraktion Duisburg aufmerksam verfolgt und nachhaltig unterstützt“, bemerkt der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Thomas Mahlberg und ergänzt: „Als wir im Oktober 2021 zuletzt vor Ort waren, steckten die Arbeiten an den neuen Brückenelementen auf der Vormontagefläche noch in den Anfängen. Seitdem ist viel passiert und das Projekt geht in die heiße Phase.“

Beim Besuch der Baustelle wurden die CDU-Politiker dann erneut vom Geschäftsführer der federführenden Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD), Uwe Linsen, und dem technischen Projektleiter Artur Brakowski im Rahmen einer kurzen Präsentation auf den neusten Stand der Bauarbeiten gebracht und konnten sich bei einem anschließenden Rundgang über die Baustelle dann vom Fortschritt überzeugen.

Die Duisburger CDU-Politiker, ausgestattet mit Helm und Warnweste, beim Rundgang über die Baustelle. Im Hintergrund gut zu erkennen, die alten und neuen Brücken. Foto: CDU Duisburg.
Der WBD-Chef Uwe Linsen fasst zusammen: „Ja, die Zeit drängt, aber das tut sie bereits seit Projektbeginn. Wesentlich ist, wir sind weiterhin im Zeitplan, die Umfahrung rechtzeitig fertigzustellen. Die vorbereitenden Maßnahmen für den Bau des neuen Kaiserhafendamms befinden sich in ihrer finalen Phase, auch die neuen Brückenkonstruktionen konnten erfolgreich fertiggestellt in die provisorische Parallellage eingeschwommen werden, wobei derzeit noch Anschlussarbeiten an den Übergängen, den Fahrbahnen und bei der Versiegelung laufen“, skizziert Uwe Linsen und führt weiter aus: „Um letztlich die Umfahrung über den neuen Damm und die neuen Brücken bis Ende des Jahres verkehrsfähig anzuschließen sowie die alte Kaiserhafenbrücke rückzubauen, wird es technisch jedoch nicht ohne Sperrungen gehen.“

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Den Vertretern der CDU-Fraktion Duisburg wurde erläutert, dass bedingt durch die Abrissarbeiten der Kaiserhafenbrücke und einer Bauzeit von drei Monaten für den Damm sowie die Anpassungsarbeiten an den querenden Straßen Sperrungen der Brücken ab dem 25. September notwendig werden. Schienenersatzverkehr und der motorisierte Individualverkehr sollen zwar nach etwa fünf Wochen mittels Umleitung ab Kaiserhafenbrücke durch das Hafengebiet wieder möglich sein, aber in den ersten vier Wochen werde eine Vollsperrung des gesamten Brückenzuges bestehen, insbesondere um die Rampenabfahrten für die Umleitung durch das Hafengebiet anzuschließen und den Kreisverkehr auf das Niveau der neuen Umfahrung anzupassen.

Blick Richtung Ruhrort auf die vorbereitete Fläche für den neu zu bauenden Kaiserhafendamm, der dann die alte Kaiserhafenbrücke (rechts im Bild) ersetzen wird. Foto: CDU Duisburg.
Radfahrer und Fußgänger treffe es besonders hart, denn aufgrund der Umleitung durch das verkehrlich dafür nicht ausgelegte Hafengebiet werde der gesamte Brückenzug für die dreimonatige Anpassungsphase für sie leider nicht passierbar sein: „Diese verkehrlichen Einschränkungen sind für die Menschen belastend, aber technisch leider unvermeidbar“, macht Uwe Linsen klar und gibt einen Ausblick, wie es nach der Inbetriebnahme der neuen Brückenverbindung in Behelfslage zum Jahreswechsel weitergeht. „Im nächsten Jahr werden die alten Bestandsbrücken rückgebaut und neue Widerlager und Pfeiler hergestellt, auf die die neue Brückenkonstruktion dann 2025 in Endlage querverschoben und für den Verkehr freigegeben werden kann. Das wird dann leider ebenfalls wieder mit einer Sperrung von etwa sechs Wochen verbunden sein.“

Es steht also noch viel Arbeit auf der Baustelle am Karl-Lehr-Brückenzug an, die die CDU-Ratsfraktion Duisburg weiter aufmerksam verfolgen wird und die sicherlich noch eine weitere Gelegenheit bietet, einen dritten Besuch abzustatten. Dazu Thomas Mahlberg abschließend: „Berichte und Fernsehbilder sind das eine, aber sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen, lässt unmittelbar die enormen Dimensionen erfassen und ein besseres Verständnis gewinnen. Es ist großartig zu sehen, wie erfolgreich dieses anspruchsvolle Bauprojekt in Duisburg unter Federführung der Wirtschaftsbetriebe umgesetzt wird. Wollen wir hoffen, dass durch die anstehenden Sperrungen nicht allzu viel Umstände und Verkehrschaos entstehen. Wenn der neue Brückenzug 2025 fertiggestellt ist, werden die Menschen ihn sicherlich sehr zu schätzen wissen. Spannend wird es noch werden, wenn es im dritten Bauabschnitt dann um die Umgestaltung des Kaßlerfelder Kreisverkehrs geht. Die Diskussion und Entscheidung, ob Kreisverkehr oder Ampelkreuzung, muss jedenfalls auf Grundlage planerischer Expertise erfolgen.“
CDU-Ratsfraktion

 

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