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RVR feiert 25 Jahre Route Industriekultur

Im Jubiläumsjahr fleißig Stempel sammeln mit dem Entdeckerpass

Der Entdeckerpass 2024 bietet einen Überblick über herausragenden Zeugnisse der industriellen Vergangenheit des Ruhrgebiets.

Die Route Industriekultur wird 25! Spannende Einblicke in das touristische Netzwerk bietet auch im Jubiläumsjahr der Entdeckerpass, den Regionalverband Ruhr (RVR) und Ruhr Tourismus GmbH herausgeben. Die Broschüre hält Informationen zu allen 27 Ankerpunkten, 17 Panoramen und 13 Siedlungen der Route bereit. Und anlässlich des Geburtstages der Route erhalten fleißige Entdeckerinnen und Entdecker eine besonders attraktive Belohnung.

Wie gewohnt bietet die bebilderte Broschüre auf rund 170 Seiten einen umfassenden Überblick über die Industriekultur mit allen ihren Sehenswürdigkeiten. Angaben zu Barrierefreiheit sowie zur Anfahrt mit Pkw, Fahrrad und ÖPNV ergänzen den Entdeckerpass. Außerdem gibt es Informationen zur RuhrKultur.Card mit der man an vielen Ankerpunkten einmalig kostenfreien Eintritt in die jeweiligen Museen und Ausstellungen erhält. Das radrevier.ruhr, mit dem die Route Industriekultur per Rad „erfahren“ werden kann ist natürlich auch dabei genauso wie die App „Perspektivwechsel – Ruhrgebietsgeschichte erleben“. So kann die Entdeckungstour rund um die Route Industriekultur im Jubiläumsjahr spielend leicht geplant werden.

Wer seinen Entdeckerpass an mindestens acht Ankerpunkten abstempeln lässt, kann sich eine Belohnung im Besucherzentrum Ruhr auf dem Welterbe Zollverein in Essen oder im Besucherzentrum Hoheward in Herten/Recklinghausen abholen. Im Jubiläumsjahr gibt eine Powerbank (nur solange der Vorrat reicht).

Der kostenlose Entdeckerpass liegt an den Ankerpunkten der Route sowie an zahlreichen touristischen Informationsstellen der Metropole Ruhr, kulturellen Standorten wie Bibliotheken und Volkshochschulen sowie an Radstationen aus. Die Broschüre kann im Onlineshop des RVR unter www.shop.rvr.ruhr bestellt oder im Internet über die Website der Route heruntergeladen werden. Gegen Erstattung der Versandkosten ist auch die postalische Bestellung möglich.

Das sind die Ankerpunkte der Route Industriekultur:

Teil der Route Industriekultur: Der Landschaftspark Duisburg-Nord. Foto: Petra Grünendahl.
Bochum: Deutsches Bergbau-Museum, Eisenbahnmuseum Bochum, Jahrhunderthalle Bochum
Dortmund: DASA Arbeitswelt Ausstellung, Kokerei Hansa, Zeche Zollern
Duisburg: Innenhafen Duisburg, Landschaftspark Duisburg-Nord, Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Essen: Unesco-Welterbe Zollverein, Villa Hügel
Gelsenkirchen: Nordsternpark
Hagen: LWL-Freilichtmuseum, Hohenhof
Hamm: Maximilianpark
Mülheim: Aquarius Wassermuseum
Oberhausen: Gasometer, Peter-Behrens-Bau, St. Antony Hütte
Ennepe-Ruhr-Kreis: Henrichshütte Hattingen, Zeche Nachtigall in Witten
Kreis Recklinghausen: Zeche Ewald in Herten, Chemiepark Marl, Umspannwerk Recklinghausen, Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop
Kreis Unna: Lindenbrauerei in Unna
Kreis Wesel: Zechenpark Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort

Zum Hintergrund
Das industriekulturelle Netzwerk in der Trägerschaft des Regionalverbandes Ruhr (RVR) feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag mit zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Ruhrgebiet. Das Jubiläumsjahr startet am 29. Mai mit einem Festakt auf dem Welterbe Zollverein – auf den Tag zweieinhalb Jahrzehnte, nachdem dort die Route offiziell eröffnet wurde. Und auch die ExtraSchicht feiert das Jubiläum am 1. Juni mit.

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Die Route Industriekultur entstand aus der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park. Sie verbindet das industrielle Erbe des Ruhrgebiets auf einem Straßenrundkurs von 400 Kilometern. Alternativ lässt sich die Route auf einem 300 Kilometer langen Rundkurs per Rad erleben. Das Kerngerüst bilden 27 herausragende Denkmäler, die sogenannten Ankerpunkte. Die Ankerpunkte wurden in den vergangenen 25 Jahren von rund 115 Millionen Menschen besucht.
www.route-industriekultur.ruhr/

Hier gibt es den Entdeckerpass im Download.

 
Regionalverband Ruhr (RVR)
Der Regionalverband Ruhr (RVR) wurde am 5. Mai 1920 als Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (SVR) gegründet und hat somit im Jahr 2020 sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Sein erster Verbandsdirektor Robert Schmidt (1869-1934) gilt als der Vater der Regionalplanung. Er legte bereits 1912 einen Generalsiedlungsplan für das Ruhrgebiet vor, der später Grundlage für die überörtliche Planung von regionalen Grünzügen, Verbandsstraßen wie dem Ruhrschnellweg und den Revierparks werden sollte. Seit 2011 ist Karola Geiß-Netthöfel Regionaldirektorin des Verbandes.

Die gesetzliche Zuständigkeit des Verbandes für die Landesplanung fürs Ruhrgebiet wurde 1975 eingeschränkt, als Staatliche Regionalplanung jedoch 2009 zurück übertragen. Damit endete die drei Jahrzehnte dauernde planerische Dreiteilung des Ruhrgebiets (auf die Regierungsbezirke Düsseldorf, Münster und Arnsberg). Verbunden mit Änderungen des Gesetzes über den Verband änderte sich auch sein Name: 1979 wurde der SVR in Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) umbenannt, seit 2004 heißt der Verband Regionalverband Ruhr (RVR). Das Jubiläumsjahr 2020 war gleichzeitig das Jahr, in dem zum ersten Mal das Ruhrparlament von den Bürgern der Metropole Ruhr direkt gewählt wurde.

Rund 480 Mitarbeiter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) planen und entwickeln die Region, managen Infrastrukturprojekten wie Route Industriekultur und Emscher Landschaftspark, das regionale Radwegenetz sowie Wald- und Grünflächen.
Regionalverband Ruhr (RVR)
Foto: RVR (Titelbild), Petra Grünendahl (2)

 

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