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Lektüretipp: „Take No Fake“ von Alex Deitermann

Originalität und Qualität als Basis für den persönlichen Erfolg entwickeln
Von Petra Grünendahl

Foto: NoName_13 / pixabay.
Täuschungen und Lügen sind aus unserem Alltag leider (!) nicht mehr wegzudenken. An manchen Stellen lassen wir uns unbewusst (arglos) täuschen. In vielen Beispielen macht der Autor aber auch klar, wo sich Menschen bewusst auf Fakes einlassen und welcher Schaden dadurch entsteht: Anderen, aber auch uns selber. Dabei verweist er immer wieder auf die Verlässlichkeit von Authentizität und den Wert des Echten: Nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, wo Plagiate in Deutschland Tausende Arbeitsplätze kosten. Fake News und gezielte Desinformation erfahren heutzutage dank digitaler Welten schnelle Verbreitung und gefährden damit die Demokratie. Reißerische Schlagzeilen prägen Meinungen, bevor jemand den eigentlichen Inhalt eines Artikels zur Kenntnis genommen hat (falls überhaupt!). Damit schwindet Vertrauen, aber es gehen in einer Gesellschaft auch existenzielle Werte verloren. Man sollte sich also immer die Frage stellen: Welche Ziele verfolgen die Initiatoren von Falschmeldungen? Konsumenten, die dies nicht hinterfragen, fördern deren Verbreitung statt die sachlicher Berichterstattung. Der Leser muss sich fragen: Auf welche Informationen ist Verlass? Manches lässt sich relativ einfach auf seinen Wahrheitsgehalt überprüfen. Wie werden die Möglichkeiten von KI (Künstlicher Intelligenz) in den Medien unsere Lesegewohnheiten und damit unser Leben verändern?

 

Blick ins Buch: Take No Fake von Alex Deitermann. Foto: Petra Grünendahl.
In seinem Buch „Take No Fake“ beschäftigt sich der Autor Alex Deitermann damit, wie man Täuschungen im Alltag erkennt und wie man ihnen am besten begegnet. Täuschungen und Fakes kommen in unterschiedlichster Gestalt daher: als Fälschungen, Desinformation oder Fake News, aber auch in Gestalt von Menschen, die betrügen, um nach außen besser da zu stehen oder um ihr Bild von sich selbst zu schönen. „Warum sind Fakes ein Problem?“, fragt Alex Deitermann. Und liefert gleich die Antwort: „Weil kein Bemühen dahintersteht, besser zu werden.“ Das, so der Autor, fördere die eigene Mittelmäßigkeit und sei kein Zeichen von Anspruch an sich selbst. „Der eine spielt den Fachmann, obwohl er nie einer wird, ein anderer spielt ihn, weil er einer werden will, bis er es ist.“ Aber: „Wer nicht aufhört, andere zu kopieren“, bilanziert der Autor, „wird nie selber ein Original!“

 

 

Foto: WOKANDAPIX / pixabay.
In seinen Ausführungen steigt der Autor tief in die Philosophie (bis zurück in die Antike) und in die Psychologie ein: Immer verständlich und auf den Punkt gebracht, den er dem Leser klar machen will. Das Buch liefert Impulse, sich mit seinen eigenen Vorstellungen und seinem Verhalten auseinander zu setzen, Fakten zu hinterfragen und fördert das eigene Urteil. Der Autor will die Wahrnehmung schärfen und seine Leser für alltägliche Täuschungen und Manipulationen sensibilisieren. Damit fördert er das Bewusstsein für fremde Täuschungen ebenso wie für die Selbsttäuschung und hilft, eigene klare und wahre Standpunkte zu entwickeln. Sein Storytelling und die anschaulichen Beispiele mitten aus dem realen Leben machen Deitermanns Buch zu einem echten Praxis-Ratgeber.

 

Foto: Gerd Altmann / pixabay.
Gegliedert ist das Buch in drei Teile mit mehreren Kapiteln: Im ersten Teil geht es um Fakten rund um das Thema „Fake“ aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Sicht. Im zweiten Teil geht es praktischer in Kultur und Werte und ins menschliche Verhalten. Der dritte Teil kann dann der Schlüssel zur eigenen (Weiter-)Entwicklung sein: Mit Einblicken in Philosophie, Psychologie und auch dem Aufzeigen spiritueller Pfade. Das Buch regt an, sich mit seinen Werten und seiner Lebenswirklichkeit auseinander zu setzen: Diese in Frage zu stellen, um in sich selbst das Original zu finden. Das Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, bietet aber als spannende Lektüre viele Steine des Anstoßes, über sich selbst und seinen Platz in der Welt nachzudenken.

 

 
Der Autor und das Buch

Blick ins Buch: Take No Fake von Alex Deitermann. Foto: Petra Grünendahl.
Alex Deitermann (Jahrgang 1959) ist ein überzeugter Idealist, bewusster Optimist und seit seinem 25. Lebensjahr Unternehmer mit Herzblut. Die Unterstützung von Menschen, die Unternehmer werden wollen, die bereits Unternehmer sind und wachsen wollen, sowie Menschen, die Ihr Lebenswerk krönen wollen, sieht er als seine Mission. Deitermann ist Unternehmer, Autor, Podcast-Host und Vortragsredner. Als Sparringspartner (eine Bezeichnung, die Deitermann dem „Berater“ vorzieht) unterstützt er Mittelständler und Familienunternehmen, ihre „Übergabefähigkeit“ an Nachfolger zu optimieren. Er hat seit 1985 vier Unternehmen gegründet, entwickelt und erfolgreich übergeben.
www.alexdeitermann.de

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Sein Buch „Take No Fake“ will Deitermann als Mutmacher-Buch verstanden sehen: Bewusst und gezielt genauer hinzuschauen, den Mut und die Klarheit für eigene Standpunkte zu entwickeln, auf die eigenen Sinne, Werte und Überzeugungen zu vertrauen sowie Wege für die Realisierung der eigenen Vorstellungen, Ideen, Konzepte, Visionen und Ziele zu entwickeln und dadurch die Welt ein Stück zu verbessern.

 
Das Buch „Take No Fake“ ist als Paperback mit Klappumschlag im Selbstverlag erschienen. Es ist für 29,90 Euro im lokalen Buchhandel zu haben (ISBN 978-3-98942-319-0).

 
© 2024 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Petra Grünendahl (2), Gerd Altmann / Pixabay (1), NoName_13 / pixabay (1), WOKANDAPIX / pixabay (1)

 

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