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MKM Museum Küppersmühle eröffnet neue Perspektiven vom Duisburger Innenhafen aus

Grandiose Panorama-Aussicht bis
ins Ruhrgebiet und an den Niederrhein

Von Petra Grünendahl

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst eröffnet die Aussichtsplattform 40 Meter über Duisburg. Foto: Ilja Höpping / Stadt Duisburg.
Aus etwa 40 Metern Höhe bietet die neue Aussichtsplattform auf den alten Silos des ehemaligen Getreidespeichers im Duisburger Innenhafen imposante Perspektiven: Bei gutem Wetter und klarer Sicht geht der Blick weit über den Innenhafen und Duisburg hinweg bis ins Ruhrgebiet, an den Niederrhein und sogar nach Düsseldorf. „Das Museum Küppersmühle ist zu einem wichtigen Anziehungspunkt für unsere Stadt geworden. Mit der neuen Aussichtsplattform bietet sich jetzt ein weiteres attraktives Ausflugsziel, das nicht nur Duisburger zu einem Besuch einlädt, sondern auch Touristen einen wunderbaren Blick über Duisburg ermöglicht“, sagte Oberbürgermeister Sören Link. „Die Küppersmühle war jahrzehntelang Nahrungslieferant für die Region. Heute liefert sie geistige Nahrung. Sie bietet einen faszinierenden Einblick in die bildende Kunst und einen Ausblick ins Ruhrgebiet. Das MKM ist somit ein kultureller Leuchtturm, der weit über Duisburg hinaus strahlt,“ ergänzte Museumsdirektor Walter Smerling. „Die neue Aussichtsplattform im MKM steigert die Attraktivität der Museumsstadt Duisburg“, so Kulturdezernentin Linda Wagner.

 

Sören Link, Linda Wagner und Walter Smerling (v. l.) auf der Aussichtsplattform am MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst am Innenhafen. Foto: Petra Grünendahl.
Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst eröffnet am Mittwoch, 1. Mai, seine neue Aussichtsplattform auf den Silos, die im Rahmen der Arbeiten zum Erweiterungsbau verstärkt worden waren. Walter Smerling, Direktor des MKM Museum Küppersmühle, Oberbürgermeister Sören Link und Linda Wagner, Kulturdezernentin der Stadt Duisburg stellten diese Bereicherung der Stadtlandschaft im Pressetermin vor. Unter optimalen Wetterbedingungen bietet die Plattform einen Panoramablick auf zahlreiche bekannte Wahrzeichen von Duisburg, darunter der Landschaftspark Nord, die Halde Rheinpreußen, die Salvatorkirche, das NRW-Landesarchiv, das Rathaus, das Stadttheater und die „Goldene Leiter“ sowie die verschiednen Stahlwerke mit ihren Hochöfen. Darüber hinaus sind der Rheinturm und die Skyline von Düsseldorf, der Stadtwald in Mülheim und der Gasometer in Oberhausen ebenso sichtbar wie der Förderturm vom Bergwerk West (heute Zechenpark Friedrich Heinrich) und die Bergehalden am Niederrhein. Die Eröffnung der Aussichtsplattform unterstreicht das Engagement des Museum Küppersmühle, außergewöhnliche Architektur und Kunst in einem einzigartigen Rahmen zu präsentieren. Die Plattform setzt einen weiteren Akzent im Museum, das vom renommierten Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron umgebaut und erweitert wurde.

 

Die Aussicht: Impressionen. Fotos: Petra Grünendahl

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Aussichtsplattform nur in Verbindung mit Museumseintritt

Aussichtsplattform am MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst am Innenhafen. Foto: Petra Grünendahl.
Besichtigungen der Aussichtsplattform werden künftig an allen Öffnungstagen des Museums in der Zeit zwischen dem 1. April und dem 30. September des Jahres bei geeigneten Witterungsbedingungen jeweils um 14:30 Uhr (bis 15:30 Uhr) und um 16:30 Uhr (bis 17:30 Uhr) oder nach besonderer Vereinbarung angeboten. Der Zutritt zur Plattform kostet 4,00 Euro. Tickets sind allerdings ausschließlich in Verbindung mit dem Kauf eines Tickets für das gesamte Haus (12,00 Euro, ermäßigt 6,00 Euro) erhältlich. Der Gesamtpreis für den Besuch des Museums und die Aussichtsplattform beträgt 16,00 Euro (ermäßigt 10,00 Euro). Bei ermäßigten oder auch Freitickets bleibt der Eintrittspreis für die Plattform bestehen. Der Zugang ist auf Gruppengrößen von maximal 20 Personen begrenzt. Für die garantierte Besichtigung der Plattform ist eine verbindliche Terminreservierung erforderlich. Sind dann vor Ort spontan noch Plätze frei, kann aber auch ein Ticket für die Plattform nachträglich (nach bereits entrichtetem Museumseintritt) gelöst werden.

 

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Museum Küppersmühle:
Duisburger haben donnerstags freien Eintritt

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst am Innenhafen. Foto: Petra Grünendahl.
In den Wechselausstellungsräumen im Erdgeschoss ist noch bis zum bis zum 5. Mai 2024 die Sammlung Haniel zu sehen. Das Museum Küppersmühle findet man im Innenhafen am Philosophenweg 55 (Haupteingang, der Parkplatz befindet sich auf der anderen Straßenseite). Mittwochs ist das Museum von 14 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags bis sonntags sowie feiertags von 11 bis 18 Uhr. Montags und dienstags ist Ruhetag. Der Eintritt kostet nur für die Wechselausstellungen 6 Euro (ermäßigt 3 Euro), für das gesamte Haus (inkl. Wechselausstellung) 12 Euro (ermäßigt 6 Euro). Familien (2 Erwachsene plus Kinder) zahlen 18 Euro für das ganze Haus, 10 Euro für Wechselausstellungen. Kinder bis 16 Jahren haben freien Eintritt. Kindergruppen (Schule, Kita, Kinderfreizeit) zahlen 2 Euro pro Kind und Betreuer. Donnerstags haben alle Duisburger (gegen Vorlage des Personalausweises) freien Eintritt. Das MKM ist Partner der Ruhrkultur.Card. Alle Ausstellungsräume des Museums sind auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.

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MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst am Innenhafen. Foto: Petra Grünendahl.
Offene Führungen durch die Sammlung sowie durch laufende Ausstellungen gibt es jeden Sonntag um 15 Uhr, aber auch nach Vereinbarung. Durch die Wechselausstellung gibt es mittwochs zwischen 15 und 16 Uhr die Führung „KunstMittwoch“. Beide Führungen sind im Eintritt enthalten. Zu den Ausstellungen bietet das MKM zudem immer wieder Themenführungen, Künstlergespräche oder Sonderformate an. Informationen zu Führungen und dem Begleitprogramm zu Ausstellungen gibt es unter www.museum-kueppersmuehle.de). Hier findet man zu Corona-Maßnahmen.

 

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Das Museum Küppersmühle als Kunstwerk um die Moderne Kunst

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst am Innenhafen. Foto: Petra Grünendahl.
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst am Innenhafen. Foto: Petra Grünendahl.
Das Museum Küppersmühle für Moderne Kunst wurde im Jahre 1999 in einem ehemaligen Getreidespeicher im Innenhafen eröffnet. Er wurde nach Plänen der Basler Architekten Herzog & de Meuron zum Museum umgebaut. Initiator des Museumsprojekts war der Duisburger Kunstsammler Hans Grothe (1930–2019). Grothes Sammlung umfasste über 800 Werke von mehr als 40 deutschen Künstlern. Seit der Übernahme seiner Sammlung durch das Darmstädter Sammlerpaar Sylvia und Ulrich Ströher 2004/2005 stieg die Anzahl der Ausstellungsstücke und der vertretenen Künstler noch erheblich an. Insgesamt handelt es sich um eine der wichtigsten und umfangreichsten Sammlungen deutscher Kunst seit 1945. Zur Präsentation der ständigen Sammlung kommen immer wieder Wechselausstellungen hinzu. Seit 2008 war ein Erweiterungsbau geplant: Zunächst als ein „Schuhkarton“ auf den Silotürmen, der 2011 wegen Baumängeln scheiterte. Bei einem neuen Anlauf beauftragten die Ströhers 2014 das Architektenbüro Herzog & de Meuron erneut mit der Planung (Baubeginn war 2016): Der Erweiterungsbau wurde im September 2021 eröffnet. Seitdem sind im MKM in 42 Räumen auf gut 5.000 Quadratmetern etwas 320 Werke als Highlights aus der Sammlung Ströher in der Dauerausstellung zu sehen. Die Sammlung ist um ein mehrfaches größer: Schließlich sammelt das Darmstädter Ehepaar ja schon seit Mitte der 1980er-Jahre – und immer noch weiter. Der Fokus liegt auf Malerei, aber auch Skulptur, Installation und Fotografie sind vertreten. Die Sammlung umfasst zentrale Positionen der Kunstentwicklung in Deutschland, von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.

 
Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst als Standort der Sammlung Grothe wird seit seiner Gründung von der Stiftung für Kunst und Kultur e. V. Bonn betrieben. Die Stiftung konzipiert und organisiert die Ausstellungen und betreut die umfangreiche Sammlung, die heute dem Kunstsammler-Ehepaar Ströher aus Darmstadt gehört, im MKM. Direktor ist seit 1999 Walter Smerling.

 
© 2024 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Petra Grünendahl (16), Ilja Höpping / Stadt Duisburg (1)

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