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Wirtschaftsbetriebe Duisburg: Grau oder blau – wohin gehört eigentlich Ihr Pizzakarton?

Das ist die Frage, die in so manchem Haushalt die Geister scheidet. Die einfache Antwort lautet: Ist der Karton ölig, verdreckt oder beschichtet, gehört er in den Restmüll. Ist er sauber, kann er über die Altpapiersammlung entsorgt werden. Wer es ganz genau nimmt, kann auch den sauberen Deckel direkt über die Papiertonne, den schmutzigen Rest hingegen in der Restmülltonne entsorgen.

Warum ist das so und warum ist das überhaupt eine Nachricht wert?

Pizzakarton „Voll im Trennt“. Foto: WBD.
Laut Deutscher Umwelthilfe machen Pizzakartons mit 50.000 Tonnen mehr als ein Drittel des gesamten Abfallaufkommens an Takeaway-Verpackungen in Deutschland aus. Sie sind ziemlich groß und für eine Einwegverpackung mit über 100 Gramm auch relativ schwer. Manchmal sind sie innen mit Kunststoff beschichtet, um ein Durchweichen des Materials zu verhindern. Das jedoch ist schlecht für den Recyclingprozess. Altpapier lässt sich sehr gut wiederverwerten, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Das liegt an dem Recyclingprozess:

Das gesammelte Papier wird zu Recyclinganlagen transportiert, wo es zunächst vorsortiert wird. Im nächsten Schritt wird das Altpapier zu einem Brei zerkleinert, wobei Wasser und eventuell Zusatzstoffe hinzugefügt werden, um die Papierfasern zu lösen. Dieser Brei wird dann gereinigt, um Tintenreste und Fremdstoffe wie Klebestreifen zu entfernen. Nach weiteren Reinigungs- und Bleichprozessen werden die sauberen Papierfasern entwässert und zu großen Rollen oder Bögen gepresst. Diese können dann zur Herstellung neuer Papierprodukte verwendet werden, zum Beispiel den nächsten Pizzakarton. Das richtige Trennen von Papier ist entscheidend für den Erfolg dieses Kreislaufs. Durch das Trennen von Papier von anderen Abfällen stellen wir sicher, dass es nicht mit Materialien verdreckt wird, die den Recyclingprozess beeinträchtigen könnten. Nicht ins Altpapier gehören deshalb Lebensmittelreste oder Plastikabfälle.

Jede Person kann ganz einfach dazu beitragen, unser Klima und unsere Rohstoffe zu schonen. Wie dies geht, zeigt die Aktion #vollimtrennt der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Unter www.vollimtrennt.de gibt es Hinweise und Hintergrundinformationen zur richtigen Abfalltrennung. Dabei stehen die Wertstoff- und Papiertonnen im Fokus. Die Aktion beugt typischen Fehlwürfen vor. So demonstriert Familie Müller, wo sich die Tücken im Alltag verbergen. Gerade ist online eine neue Folge gestartet, in der die Familie hitzig über die Entsorgung von Pizzakartons diskutiert.

 
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Foto: Logo.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg entsorgen nicht nur den Abfall oder reinigen die Straßen, sondern sind auch für das Abwasser der Stadt verantwortlich und bauen oder reparieren Straßen und Brücken. Die Pflege städtischer Spielplätze, städtischer Grünanlagen oder der städtischen Friedhöfe gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Wirtschaftsbetriebe. Als Anstalt des öffentlichen Rechts gehören die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu den wichtigsten Unternehmen der Stadt.

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Aufgaben:

  • Abfallentsorgung
  • Stadtreinigung
  • Stadtentwässerung
  • Planung und Unterhaltung der Spielplätze
  • Betrieb der städtischen Friedhöfe und des Krematoriums
  • Pflege der Grünflächen, Parks und Botanischen Gärten
  • Pflege der gesamten städtischen Infrastruktur wie Straßen, Wege, Plätze, Brückenbauwerke, Parkleitsysteme und Verkehrssignalanlagen
  • Bewirtschaftung der Städtischen Immobilien
  • Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
  • Außerdem sind die Wirtschaftsbetriebe auch als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannt

Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)

 

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