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Quartiershausmeister sorgen für mehr Sauberkeit in Duisburg-Marxloh

Die Stadt Duisburg stellt das Projekt „Quartiershausmeister“ vor, gemeinsam mit der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB), dem Jobcenter, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) und der Gebag. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg.
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Die Stadt Duisburg nimmt mit dem Projekt „Quartiershausmeister“ gemeinsam mit der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB), dem Jobcenter, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg AöR (WBD) und der Gebag, die Sauberkeit in Marxloh in den Fokus.

„Die Beschwerdelage in Marxloh ist aufgrund von illegaler Müllentsorgung immer noch konstant hoch. Um dieser effektiver zu begegnen, werden nunmehr Quartiershausmeister die Arbeit der städtischen Abfallaufsicht sowie der Wirtschaftsbetriebe vor Ort unterstützen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.

Insgesamt werden im Laufe dieses Jahres 18 Quartiershausmeister vor Ort eingesetzt. Dabei sorgen alle für mehr Sauberkeit im Stadtteil. Zehn von ihnen sind bereits bei der GfB im Einsatz, acht weitere folgen von den WBD. Illegal abgelegter Müll auf privaten Grundstücken und im öffentlichen Raum ist ein Ärgernis. Insbesondere organischer Abfall lockt auch Ungeziefer an. Der städtischen Abfallaufsicht gelingt es bisweilen nur in wenigen Fällen, die Verursacher des abgelegten Mülls zu identifizieren.

„Während wir Abfall und Sperrmüll im öffentlichen Raum beseitigen können, sind uns auf privaten Grundstücken rechtlich vielfach die Hände gebunden. Dort wo wir besonders stark belastete Standorte vorfinden, nehmen wir seit einigen Monaten die Eigentümer in die Pflicht und gehen konsequent mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen gegen sie vor“, erläutert Ordnungsdezernent Michael Rüscher.

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Die Quartiershausmeister informieren die Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil über die sachgerechte Entsorgung. Darüber hinaus beseitigen sie auch kleine Abfallansammlungen, um zu verhindern, dass weiterer illegaler Müll hinzugefügt wird.

Die Finanzierung des Projektes (816.000 Euro) erfolgt im Rahmen des Sozialgesetzbuchs II über das Jobcenter Duisburg. „Ich freue mich, dass wir damit langzeitarbeitslosen Menschen die Chance eröffnen, wieder in Beschäftigung zu kommen und gleichzeitig einen Beitrag dazu leisten, Marxloh sauber zu halten“, erklärt Frank Böttcher, Geschäftsführer des Jobcenter Duisburg.
Die Quartiershausmeister kann man in der ehemaligen „Alten Post“ an der Rolfstraße 3 erreichen. Die Immobilie hat die Gebag für das Projekt zur Verfügung gestellt.
Stadt Duisburg
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

 

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