Anzeige

„Zusammenhalt!“ – Duisburger CSD am 27. Juli

CSD. Foto: rihaij / pixabay.
Am Samstag, 27. Juli 2024, ist es soweit: Duisburg feiert seinen CSD und setzt für einen Tag ein deutliches Zeichen für Vielfalt, Respekt, Akzeptanz und Gleichstellung.

Der CSD findet in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammenhalt!“ statt. Der Zusammenhalt innerhalb der Community ist bei den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Strömungen unerlässlich. Nur gemeinsam kann das erhalten werden, was bisher erreicht wurde. Daher ist eine zentrale Forderung des CSD auch: „Sorgt dafür, dass wir zusammenhalten können!“ Diese Forderung richtet sich an alle queeren Menschen, aber auch an die Politik vor Ort in Duisburg, im Land und im Bund.

Das queere Zentrum ist in Duisburg immer noch nicht erreicht und die Menschen bekommen den Eindruck, dass die Stadt dies nicht mit Nachdruck verfolgt. Im Land ist seit zwei Jahren die Förderung für die CSDs eingerichtet, jedoch steht zu befürchten, dass zwar Schützenfeste weiterhin eine Förderung vom Land erhalten können, CSD-Vereine jedoch um diese Förderung unter dem Aspekt der Haushalteinsparungen bangen müssen. Und im Bund sieht es nicht viel besser aus. Eine Grundgesetzänderung zum Schutz queeren Menschen und z.B. der Ehe für alle muss endlich kommen!

Für den Zusammenhalt der Community startet der CSD Duisburg bereits Anfang Juli die queeren Kulturwochen in Duisburg und Umgebung. Mit einer Radtour zu den Stolpersteinen, dem Regenbogenstammtisch, den Angeboten der Aidshilfe Duisburg, dem Picknick der Regenbogenfamilien oder der Diskussion mit dem Queer-Beauftragten der Bundesregierung Sven Lehmann wird ein breites Spektrum an Veranstaltungen angeboten.

Auch in diesem Jahr findet der Empfang zur Preisverleihung des Duisburger Akzeptanzpreises statt. Am 14. Juli wird der diesjährige Preis an Sarah Ungar verliehen. Als Transperson ist es ihr gelungen, präsent und selbstbewusst ihren Weg bei einem internationalen Konzern zu machen.

Anzeige

Um den Zusammenhalt der Community und das Sichtbarmachen dieser Gemeinschaft geht es am CSD-Tag selber. Mit dem Hissen der Regenbogenflagge durch den Oberbürgermeister vor dem Rathaus um 12 Uhr und der Demo von hier aus zeigt die Community in Duisburg, dass sie stark ist und auf sich aufmerksam machen kann. Die Demo endet auf dem König-Heinrich-Platz, wo ab 12 Uhr das Straßenfest mit dem Bühnenprogramm startet. Mit DJ TomDaniels, Duotone, Rules of this Game bietet das Bühnenprogramm für jeden Geschmack etwas. Auch Jordan Hanson, der schon seit mehreren Jahren Stammgast in Duisburg ist, ist wieder auf der Bühne. Beim Polittalk soll der Duisburger Politik auf den Zahn gefühlt werden, denn Sicherheit von LSBTIQ-Menschen oder die Einrichtung eines queeren Zentrums sind immer noch drängende Themen. Der Politiktalk wird in diesem Jahr von politischem Rap durch Maurice Conrad eingerahmt. Und natürlich dürfen die beiden Tanzgarden der Karnevalsvereine nicht fehlen. Das Bühnenprogramm ist also ein Familienprogramm, bei dem für alle etwas dabei ist. Bis in den Abend hinein kann dann mit den beiden Duisburger Bands FindingEmo oder PickUp zum Sound der 90er und 2000er gefeiert werden.

Anmeldungen für einen Infostand auf dem CSD sind natürlich noch möglich. Auch ist der Verein DUPride e.V. noch auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfenden als Ordner*innen oder auf dem Straßenfest.
www.csd-du.de
DUPride e.V. (ehem. DUgay e. V.)
Foto: rihaij / pixabay

 

Anzeige

Anzeige
Anzeige

Sie muessen eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben Einloggen