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Geschäftsbericht: Niederrheinische IHK blickt auf gute Nachrichten aus dem letzten Jahr

Wirtschaft auch in Krisenzeiten erfolgreich

Niederrheinische IHK an der Mercatorstraße. Foto: Petra Grünendahl.
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Es gibt viele Themen, die die Wirtschaft in Duisburg und am Niederrhein ärgern. Neu sind sie allerdings nicht: Die Energiekosten sind zu hoch, Fachkräfte fehlen, die Infrastruktur ist kaputt. Mehr denn je brauchen die Unternehmer Anreize, die sie am Standort halten, sagt die Niederrheinische IHK. Gleichzeitig hilft auch ein Blick darauf, was in der Region gut gelaufen ist.

„Frustriert zu sein, ist nicht schwer, wenn man sich all‘ die Probleme anschaut, die unsere Wirtschaft gerade hat. Aber den Kopf in den Sand zu stecken, gilt für uns nicht. Wir packen an und zeigen gemeinsam mit unseren Betrieben: Am Niederrhein geht schon eine ganze Menge“, sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, IHK-Hauptgeschäftsführer. Einen Überblick liefert die IHK in ihrem Geschäftsbericht, einige Highlights folgen:

Über 3000 neue Fachkräfte für den Niederrhein
Kaum ein Betrieb hat ausreichend Fachkräfte. Umso erfreulicher, dass die Niederrheinische IHK im vergangenen Jahr über 3.000 Azubis zählte, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Und auch die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen ist gefragt. „Über 250 Mal haben wir dazu beraten. Das ist ein wichtiger Erfolg, wir brauchen die gezielte Zuwanderung. Bereits heute haben 27 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Damit unsere Wirtschaft ihre Potenziale ausschöpft, brauchen wir Fachkräfte aus dem Ausland“, betont Dietzfelbinger.

Duisburg erfolgreich bei Wasserstoff
Die Zusatzqualifikation Wasserstoff macht die Azubis von Thyssenkrupp Steel und den Hüttenwerken Krupp Mannesmann fit für grünen Stahl. Das hat selbst Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf den Plan gerufen. Und auch über die Landesgrenzen hinweg bis nach Norwegen und Ecuador ist die Weiterbildung ein Thema.

Azubis retten Tonnen an CO2
Jeder Beitrag zählt, jeder gezogene Stecker spart Energie: Die Niederrheinische IHK schult Azubis darin, Energiefresser in ihrem Betrieb zu erkennen und auszuschalten. Und das schon seit 2015. In ihrer Rolle als Energiescouts haben sie seither knapp 7.000 Tonnen CO2 eingespart. Im Spätsommer startet die nächste Runde, bei der sich Unternehmen noch bewerben können.

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Binnenschiffer bundesweit digital ausgebildet
Sie entlasten Schiene und Straße und sind umweltfreundlicher als Lkw: die Binnenschiffe. Die IHK setzt sich deswegen für die Wasserstraße als Verkehrsweg ein. Auch die Forschung für autonomes Fahren geht voran. Dennoch werden Binnenschiffer weiter dringend benötigt. Damit diese gut ausgebildet sind, hat die Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort e. V. digitale Lehr- und Lernmaterialen entwickelt. Zusammengefasst werden sie unter dem kurzen Namen Quinwalo Plus (Qualification Inland Waterway Logistics).

Der Niederrhein will gründen
Der Gedanke daran, beruflich auf eigenen Beinen zu stehen, lag 2023 hoch im Kurs. Über 3000 Beratungen und 35 Prozent mehr Teilnehmer bei den Gründungsseminaren verzeichnete die Niederrheinische IHK. Auch die neuen Servicepunkte in Geldern, Kalkar und Moers kommen gut an bei den Unternehmern: Mitte 2023 eröffnet, haben schon 26 Veranstaltungen und Seminare stattgefunden.

Weitere Erfolgserlebnisse aus dem letzten Jahr hat die Niederrheinische IHK in ihrem Geschäftsbericht zusammengefasst gibt es unter www.ihk.de/niederrhein/geschaeftsbericht.

 
Niederrheinische IHK
Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
www.ihk.de/niederrhein
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg

Foto: Petra Grünendahl

 

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