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Duisburger Rathaus-Empfang zum 50. Jahrestag der Kommunalen Neugliederung

Anlässlich des 50. Jahrestages der kommunalen Neugliederung hatte Oberbürgermeister Sören Link zu einem Empfang in das Duisburger Rathaus eingeladen. Als Zeitzeuge spricht Dr. Franz-Josef Antwerpes (stehend 3. von links), Regierungspräsident a.D.. Im Anschluss erfolgte ein Eintrag in das Goldene Buch durch Dr. Antwerpes und die amtierenden Bezirksbürgermeister der Duisburger Bezirke. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg.
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Oberbürgermeister Sören Link hat am gestrigen Dienstag zu einem feierlichen Empfang im Ratssaal des Duisburger Rathauses eingeladen. Anlass war der 50. Jahrestag der Kommunalen Neugliederung im Raum Duisburg.

„Duisburg hat sich zu einer vielfältigen und widerstandsfähigen Stadt entwickelt“, sagte Oberbürgermeister Sören Link. „Wir haben von Beginn an auf starke Bezirke gesetzt, um die Heimatverbundenheit in den Ortsteilen zu bewahren. Nach 50 Jahren können wir festhalten: Jeder Stadtteil hat seinen unverwechselbaren Charakter behalten und gleichzeitig zur Vielfalt und Stärke des Ganzen beigetragen.“

Neben den Duisburger Ratsmitgliedern und weiteren politischen Vertretern aus Bund und Land nahmen auch alle Bezirksbürgermeister der sieben Duisburger Bezirke an dem Empfang teil.

Das Ensemble der Duisburger Philharmoniker mit Henry Flory und Akari Azuma an den Violinen, Friedemann Hecker an der Bratsche und Wolfgang Schindler am Violoncello begleitete den Empfang mit Beethovens „Ode an die Freude“ und dem 2. Satz des „Kaiserquartetts“ von Franz Joseph Haydn.

Die Festrede hielt der ehemalige Regierungspräsidenten Dr. Franz-Josef Antwerpes. Er war von 1962 bis 1975 Leiter des damaligen Planungsstabs der Stadt Duisburg und ist auch ehemaliges Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtages. Im Anschluss an den Empfang trugen sich Dr. Antwerpes und die Bezirksbürgermeister noch ins Goldene Buch der Stadt ein.

Die Kommunale Neugliederung, die Dr. Antwerpes aus nächster Nähe erlebte und maßgeblich mitgestaltete, wurde durch das Ruhrgebiet-Gesetz geregelt, das 1975 in Kraft trat. Durch dieses Gesetz wurden Baerl, Homberg, Rheinhausen, Rumeln-Kaldenhausen und Walsum in das Duisburger Stadtgebiet eingegliedert. Seither besteht die Stadt Duisburg aus sieben vielfältigen Bezirken, die mit ihren 46 Stadtteilen eine lebendige und vielfältige Gemeinschaft bilden.
Stadt Duisburg
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

 

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