
________________________________________________
Drei Teams mit Einsatzkräften der Verkehrsüberwachung und des SAD überprüften in den zwei Wochen gezielt 18 Stellen im Stadtgebiet, die vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) übermittelt wurden. Zwei weitere Fahrradteams der Verkehrsüberwachung waren im gesamten Duisburger Stadtgebiet unterwegs, um Verkehrsordnungswidrigkeiten zu ahnden.
Insgesamt wurden während der beiden intensiven Kontrollwochen 286 Verkehrsordnungswidrigkeiten im direkten Zusammenhang mit Radwegparken erfasst und geahndet. Es mussten vier Abschleppmaßnahmen eingeleitet werden. Darüber hinaus wurden weitere rund 50 Verkehrsteilnehmer durch mündliche Verwarnungen auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. Zusätzlich wurden durch die Überwachungskräfte 432 allgemeine Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und neun Abschleppmaßnahmen durchgeführt.
„Radwege zu blockieren, ist nicht nur eine Unsitte, sondern vor allem gefährlich. Deshalb werden wir die Schwerpunktkontrollen auf jeden Fall fortsetzen und Verstöße konsequent ahnden“, so Oberbürgermeister Sören Link.
Die städtische Verkehrsüberwachung wird auch zukünftig die Kontrollen, insbesondere mit den Fahrradteams, durchführen und dabei verstärkt die bekannten Schwerpunkte anfahren, bei denen eine erhöhte Anzahl von Verstößen festgestellt wurde.
Das Falschparken auf Radwegen ist eine Ordnungswidrigkeit und stellt eine erhebliche Gefährdung des Straßenverkehrs, insbesondere für Radfahrer, dar. Das Verwarngeld beträgt 55 Euro. Bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer gibt es ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro und zusätzlich einen Punkt in Flensburg.
Stadt Duisburg
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Entdecke mehr von Rundschau Duisburg
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
Sie muessen eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben Einloggen