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Grundsteinlegung für die Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort

Grundsteinlegung an der neuen städiischen Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort. Foto: Adrian Chodkowski / WBD.
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Mit der Grundsteinlegung an der Düsseldorfer Straße/Gießingstraße in Duisburg-Wanheimerort hat der Bau der neuen Gesamtschule Mitte-Süd offiziell begonnen. Auf einer Grundstücksfläche von rund 24.500 Quadratmetern entsteht ein moderner Schulcampus, der Platz für etwa 1.300 Schüler bietet. Die Gesamtinvestitionskosten für den Neubau belaufen sich auf etwa 117 Millionen Euro.

„Die Gesamtschule Mitte-Süd wird ein moderner Ort, an dem junge Menschen ihre Stärken entwickeln können. Hier entsteht ein Gebäude, das Lernen, Begegnung und Gemeinschaft verbindet. Dass wir die Schule als Treffpunkt für Vereine, Kultur und Sport öffnen, kommt dem ganzen Stadtteil zugute“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Die ersten Schüler bei der Grundsteinlegung an der neuen städiischen Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort. Foto: Adrian Chodkowski / WBD.
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Damit die neue Gesamtschule schon vor der Fertigstellung des Neubaus starten kann, wurde der Unterricht nach den Sommerferien am vollständig sanierten Standort Gneisenaustraße 251 (ehemalige Gemeinschaftshauptschule) in Neudorf-Süd aufgenommen. Seit diesem Schuljahr werden an dem vorübergehenden Standort die 5. Klassen vierzügig unterrichtet. So wurde ein reibungsloser Start ermöglicht, während der neue Campus in Wanheimerort entsteht. Nach der Fertigstellung des Neubaus wird das Gebäude an der Gneisenaustraße als Dependance einer Realschule weitergenutzt.

Das Baufeld bei der Grundsteinlegung an der neuen städiischen Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort. Foto: Adrian Chodkowski / WBD.
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Drei viergeschossige Lernhäuser bilden das Herzstück des zukünftigen Campus. Ergänzt werden sie durch ein dreigeschossiges Quartiersgebäude, das Aula, Mensa und Sportflächen beherbergt. Diese Bereiche stehen auch für außerschulische Nutzungen offen und machen die Schule zu einem lebendigen Treffpunkt im Stadtteil. Farbige Keramikelemente an den Fassaden setzen nicht nur architektonische Akzente, sondern erinnern zugleich an die Geschichte des Standorts, auf dem einst die Didier-Werke Spezialkeramik produzierten. Ein Erschließungsriegel entlang der Gießingstraße schützt die Gebäude zusätzlich vor Lärmbelastung durch die nahe Bahntrasse.

Auch die Außenflächen des Campus bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Neben modernen Sportanlagen entstehen ein „grünes Klassenzimmer“ und Gartenbereiche, die von den Schülern aktiv gestaltet werden können. Zahlreiche neue Bäume sorgen für ein grünes, offenes Lernumfeld. Sämtliche Gebäude sind barrierefrei erschlossen und ermöglichen so allen einen uneingeschränkten Zugang.

Die neue Gesamtschule Mitte-Süd von der Gießingstraße aus gesehen. Foto: RKW Architektur +.
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Alle Gebäude werden nach den gängigen Nachhaltigkeitsstandards (EH40) errichtet, wobei von Beginn an Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit im Mittelpunkt der Planung standen. So wurden im Zuge der vorbereitenden Grundstücksarbeiten die Schulhofflächen als versickerungsfähige Flächen angelegt. Alle Gebäude erhalten begrünte Dächer, auf der Sporthalle wird eine Photovoltaikanlage installiert, deren Strom vorrangig vor Ort genutzt wird. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Geothermieanlage, die im Sommer zugleich für eine natürliche passive Kühlung sorgt. „Unser Ziel ist es, Infrastruktur zu schaffen, die den Bedürfnissen von heute gerecht wird, ohne die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu belasten. Durch die Kombination von Photovoltaik, Geothermie und begrünten Dächern wird der neue Campus ein lebendiges Beispiel dafür, wie Klimaschutz und moderne Stadtentwicklung Hand in Hand gehen“, erklärte Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe und gleichzeitig Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft.

Die Fertigstellung des Neubaus sowie der Umzug in das neue Gebäude sind im Jahr 2027 geplant. Bis dahin werden die Arbeiten in enger Abstimmung zwischen Stadt, Wirtschaftsbetrieben und der Schulbaugesellschaft Duisburg weitergeführt.

 
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Foto: Logo.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg entsorgen nicht nur den Abfall oder reinigen die Straßen, sondern sind auch für das Abwasser der Stadt verantwortlich und bauen oder reparieren Straßen und Brücken. Die Pflege städtischer Spielplätze, städtischer Grünanlagen oder der städtischen Friedhöfe gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Wirtschaftsbetriebe. Als Anstalt des öffentlichen Rechts gehören die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu den wichtigsten Unternehmen der Stadt.
www.wb-duisburg.de

Aufgaben:

  • Abfallentsorgung
  • Stadtreinigung
  • Stadtentwässerung
  • Planung und Unterhaltung der Spielplätze
  • Betrieb der städtischen Friedhöfe und des Krematoriums
  • Pflege der Grünflächen, Parks und Botanischen Gärten
  • Pflege der gesamten städtischen Infrastruktur wie Straßen, Wege, Plätze,
    Brückenbauwerke, Parkleitsysteme und Verkehrssignalanlagen
  • Städtische Immobilien
    (Sondervermögen-Immobilien Duisburg SVI,
    ehemals Immobilien-Management Duisburg IMD)
  • Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
  • Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
  • Außerdem sind die Wirtschaftsbetriebe auch als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannt

Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Fotos: Adrian Chodkowski / WBD (2), RKW Architektur + (Visualisierung)

 

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