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Dr. Volker Wissing übernimmt Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator

 

Dr. Volker Wissing. Foto: Dominik Konrad.
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FDP-Generalsekretär, Brückenbauer der Ampelkoalition, Doppelminister: All diese Positionen verbindet man mit Dr. Volker Wissing. Der ehemalige Spitzenpolitiker lehrt in diesem Wintersemester an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen – als Gastprofessor für Politikmanagement der Stiftung Mercator. In einem Seminar vermittelt er Masterstudierenden seine Erfahrungen aus fast 20 Jahren Parlaments- und Regierungsarbeit. Eine öffentliche Vorlesung ist ebenfalls geplant.

Zuerst das Land, dann die Partei: Diese Überzeugung begleitet den promovierten Juristen Dr. Volker Wissing (Jg. 1970) bis heute. Im Laufe seiner politischen Karriere war er FDP-Bundestagsabgeordneter (ab 2004), finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz (2016-2021), Generalsekretär der FDP (2020-2024) und ab 2021 Bundesminister für Digitales und Verkehr. Nach dem Bruch der Ampelkoalition im November 2024 trat Dr. Wissing aus der FDP aus, blieb aber als parteiloser Minister im Amt – aus „politischer Verantwortung“, wie er sagte. Zusätzlich übernahm er das Justizministerium.

„Dr. Volker Wissing hat in politisch turbulenten Zeiten zentrale Zukunftsthemen gestaltet – von der digitalen Verwaltung über moderne Infrastruktur bis hin zu rechtspolitischen Reformen. Dass er dieses Praxiswissen an unsere Studierenden weitergibt, schätzen wir sehr“, sagt PD Dr. Julia Schwanholz, die mit Dr. Kristina Weissenbach das Seminar leiten wird. Diese ergänzt: „Ob es um Führungsstile, politische Kommunikation oder die Frage geht, wie Vertrauen in Institutionen entsteht: Wer könnte besser Einblicke in Entscheidungsprozesse geben als jemand, der sie selbst mitgestaltet hat?“

Diese Einblicke jungen Menschen zu ermöglichen, ist Dr. Wissing wichtig. Denn: „Politische Praxis und wissenschaftliche Perspektive gehören für mich unbedingt zusammen. Gerade in schwierigen Regierungssituationen merkt man, wie wichtig überlegtes Handeln, ein gutes Verständnis der Institutionen und persönliche Verantwortung sind. Diese Erfahrungen möchte ich an die Studierenden weitergeben – deshalb freue ich mich sehr auf die Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator.“

Gastprofessur mit Tradition
Seit 2006 unterstützt die Stiftung Mercator die NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen mit verschiedenen Veranstaltungsformaten und eben jener Gastprofessur, die seit 18 Jahren an namhafte Persönlichkeiten aus der Politik verliehen wird. Vor Dr. Volker Wissing gaben unter anderem schon Armin Laschet, Dr. Gregor Gysi, Rita Süssmuth, Andrea Nahles und Christian Wulff den Studierenden einen exklusiven Einblick in ihre Arbeit.

 
Universität Duisburg-Essen (UDE)
Die Universität Duisburg-Essen wurde am 1. Januar 2003 durch die Fusion der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und der Universität-Gesamthochschule Essen (beide 1972) gegründet. Sie gehört mit rund 40.000 Studenten aus 130 Nationen zu den – nach Studentenzahlen – zehn größten deutschen Universitäten. Sie verfügt über ein breites, international ausgerichtetes Fächerspektrum. Sie ist ein Zentrum der nanowissenschaftlichen und biomedizinischen Forschung sowie der Lehrerausbildung in NRW und bietet mehr als 240 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Nach dem Times Higher Education (THE) Ranking belegte die Universität Duisburg-Essen unter den Hochschulen 2020 den 194. Platz weltweit.
www.uni-due.de
NRW School of Governance / Universität Duisburg-Essen (UDE)
Foto: Dominik Konrad

 

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