Unterstützung des neuen Stahlpapiers der SPD-Bundestagsfraktion

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„Die Fakten liegen auf dem Tisch und nun muss die Bundesregierung handeln“, erklärt Mahmut Özdemir, MdB, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Duisburg. „Stahl ist die Grundlage unserer industriellen Wertschöpfung. Wer über die Zukunft des Industriestandorts Deutschland spricht, muss über Stahl sprechen, und zwar über Stahl, der klimafreundlich produziert wird.“
Die SPD-Bundestagsfraktion fordert, die Wettbewerbsbedingungen der Stahlindustrie durch wirksamen Außenhandelsschutz, einen fairen Industriestrompreis und die spürbare Senkung der Stromkosten zu verbessern. Ebenso sei der beschleunigte Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur entscheidend, um den Weg hin zu grünem Stahl zu ebnen. Parallel müsse die Schaffung grüner Leitmärkte erfolgen, damit klimafreundlicher Stahl am Markt eine echte Perspektive hat und dauerhaft bestehen kann.
„Gerade für Duisburg, wo das Herz der deutschen Stahlindustrie schlägt, ist dieser Wandel von existenzieller Bedeutung“, betont Mahmut Özdemir, MdB. „Zehntausende Menschen arbeiten hier direkt oder indirekt in der Stahlproduktion, und eine ganze Region hängt an der Branche – von den Beschäftigten über ihre Familien bis hin zu Handwerksbetrieben und Zulieferern. Duisburg ist nicht nur ein Standort, Duisburg ist Stahlstadt. Deshalb ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass auch künftig in Duisburg Stahl klimafreundlich, wettbewerbsfähig und zukunftsfest produziert wird. Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Beschäftigten und Betriebsräte bei diesem Weg und setzt sich für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Stahlwerke sowie für den Erhalt der Arbeitsplätze ein. Die Beschäftigten in Duisburg werden dabei nicht im Stich gelassen.“
Mit dem Beschluss des Stahlpapiers bekräftigt die Fraktion ihre Verantwortung für die Menschen in Duisburg und für Industriearbeitsplätze in ganz Deutschland. Es geht nicht nur um den Schutz einer Schlüsselbranche, sondern auch um die strategische Unabhängigkeit Deutschlands in Zeiten globaler Umbrüche. Damit weiterhin überwiegend deutscher und europäischer Stahl in Autos, Brücken und Gebäuden verbaut wird, sind jetzt entschlossene politische Maßnahmen notwendig.
Bundestagsbüro Mahmut Özdemir MdB
Foto: SPD
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