Niederrheinische IHK: „Wir brauchen resiliente Lieferketten“

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Wenn die Lieferengpässe beim niederländischen Chip-Hersteller Nexperia weiter anhalten, erwarten 60 Prozent Verzögerungen bei ihren Lieferzeiten. Eine Ursache ist, dass es weniger Lagerbestände in den Unternehmen gibt: „Plötzliche Lieferprobleme bei einem Hersteller wie Nexperia wirken sich rasant aus. Das spüren nicht nur Automobil- und Maschinenbaukonzerne, sondern auch viele mittelständische Betriebe hier vor Ort. Die Chipkrise um Nexperia ist mehr als ein Lieferproblem – sie ist ein Weckruf für Deutschland. Wir brauchen resiliente Lieferketten und müssen die Abhängigkeit von wenigen Herstellern reduzieren. Die Produktion von Schlüsseltechnologien wie Halbleiter-Chips muss in Deutschland und Europa beschleunigt und auch gefördert werden, damit kritische Bauteile nicht mehr von extern bezogen werden müssen“, betont Jürgen Kaiser, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK.
Niederrheinische IHK
Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
www.ihk.de/niederrhein
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg
Foto: Jacqueline Wardeski / Niederrheinische IHK
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