Duisburg: Nordrhein-Westfalen zeichnet „Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper“ aus

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Projektleiter Stephan Andres (2. v. l.) vertrat die Stadt Duisburg bei der Auszeichnung durch Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (4. v. l.). Foto: Stadt Duisburg.
Die Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper hat den Landeswettbewerb zur Wasserstoff-Mobilität gewonnen. Der Wirtschafts- und Energieminister des Landes, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, hat dem Konsortium der Kompetenzregion am 15. Oktober in Düsseldorf den Titel „Modellregion Wasserstoff-Mobilität Nordrhein-Westfalen“ verliehen.

Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg freut sich sehr, dass die Landesregierung das Engagement der Kompetenzregion Wasserstoff auszeichnet. „Zusammen mit unseren Töchtern im Konzern Stadt Duisburg, den Nachbarkommunen sowie den weiteren Partnern, die ihre Unterstützung während des Wettbewerbs zugesagt haben, wollen wir die zukünftige Erzeugung und
Anwendung, sowie Forschung und Lehre von Wasserstofftechnologien vorantreiben und damit einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung unserer wirtschaftlichen Lebensgrundlage in der Region leisten. Wasserstoff-Mobilität wird dabei zukünftig eine wesentliche Rolle einnehmen.“

In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Düsseldorf, den Wuppertaler Stadtwerken und der Air Liquide haben die Städte Düsseldorf, Duisburg, Wuppertal und der Rhein-Kreis Neuss ein Konzept entwickelt, Wasserstoff-Mobilität auf Straße, Schiene und Wasserwege zu bringen. Dem durch Elektrolyse vor Ort produzierten Wasserstoff und dessen Einsatz in gewerblichen und kommunalen Flotten kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Dieses Konzept hat die Jury überzeugt. Es wurde aus den drei Bewerbungen des Landeswettbewerbes als Gewinner ausgewählt. Neben der Kompetenzregion hatten noch ein Konsortium mit der Stadt Köln und eines mit dem Kreis Steinfurt einen Wettbewerbsbeitrag eingereicht.

„Wasserstoff wird für Duisburg in den nächsten Jahren das Thema beim Klimaschutz, der Entwicklung nachhaltiger Mobilität sowie der industriellen Nutzung beispielsweise in der Stahlindustrie darstellen. Die nachhaltige Unterstützung durch die Politik bei der Umsetzung unserer ambitionierten Ziele wird dabei sehr hilfreich sein.“ betont Andree Haack.

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Auch Joachim Jungsbluth vom Duisburger Zentrum für Brennstoffzellen Technik, eine der führenden Forschungseinrichtungen für Wasserstofftechnologien, begrüßt die Juryentscheidung ausdrücklich: „Der Gewinn des Wettbewerbs wird die Aktivitäten der Beteiligten unterstützen, in Duisburg eine klimaneutrale Wasserstoffwirtschaft zu etablieren.“

Die Akteure der Kompetenzregion sind durch die Preisverleihung zusätzlich motiviert, die im Konzept skizzierten Projekte so bald wie möglich in die Tat umzusehen – ganz nach ihrem Motto „Hier.Heute.H2“.
Stadt Duisburg

 

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