Duisburger SPD über Rats-Kooperation, Parteitag und Mitgliederbefragung

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Positve Stadtentwicklung und neue Führungsverantwortung im Fokus
Von Petra Grünendahl

Sarah Philipp. Foto: Screenshot.
„Unsere Gespräche mit den Grünen gehen jetzt in die Arbeitsgruppen, um Details einer möglichen Kooperation zu auszuarbeiten“, erklärte Sarah Philipp, stellvertretende Vorsitzende der SPD Duisburg. „Ein einfaches ‚weiter so’ konnte es nach den Verlusten bei den Kommunalwahlen nicht geben, auch wenn wir weiterhin die stärkste Fraktion sind“, so die Landtagsabgeordnete weiter. Man sehe Gemeinsamkeiten, auf denen man eine Kooperation mit den Grünen aufbauen könne, aber es gebe auch Differenzen. „Wir brauchen verlässliche Mehrheiten, um wichtige Projekte voran zu bringen“, betonte Bruno Sagurna, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Duisburg. „Wir können uns nicht Punkt für Punkt neue Mehrheiten suchen und uns von Thema zu Thema hangeln.“ Auf der Agenda stünden für die SPD, so Sarah Philipp, Sicherheit – hierzu zählen soziale Sicherheit und Arbeitsplätze ebenso wie die Sicherheit auf den Straßen – und Fortschritt mit dem Fokus auf bezahlbarem Wohnen und lebenswerten Stadtteilen. Dazu nannte Bruno Sagurna als weitere große Themen die Stadtentwicklung, Haushalt und neue Gewerbe-Ansiedlungen.

 

Bruno Sagurna. Foto: Screenshot.
Im Online-Pressegespräch gaben Vertreter der SPD und ihrer Ratsfraktion in Duisburg Einblicke und Auskunft zu aktuellen Themen. Neben Sarah Philipp und Bruno Sagurna war Gisela Walsken, ebenfalls stellvertretende Vorsitzende der SPD Duisburg, für Fragen bereit. Neben den Kooperationsverhandlungen für eine Zusammenarbeit im Rat der Stadt thematisierten sie den geplanten digitalen Parteitag am 11. März und die Mitgliederbefragung zur künftigen Führung des SPD-Unterbezirks Duisburg. Ein Präsenz-Parteitag, der zur Abstimmung notwendig ist, kann, so hoffen die Verantwortlichen, eventuell im Mai mit einem entsprechenden Hygienekonzept stattfinden.

 

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Parteitag und Wahl eines neuen Vorsitzenden

Gisela Walsken. Foto: Screenshot.
Der Parteitag am 11. März solle digital und hybrid stattfinden, erläuterte Sarah Philipp. Irgendwo – eventuell im Steinhof – müssen dann Leute zusammen kommen, die Mitglieder könnten sich dann online zuschalten. „Wir haben schon viele Anträge für die Tagesordnung vorliegen und müssen darüber in die Diskussion kommen.“ Zu den Themen zählen unter anderem die Zukunft Duisburgs als Stahl-Standort, aber auch Themen, die Corona erst in den Fokus gerückt hatte, wie zum Beispiel die Digitalisierung von Schulen.

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Ein Einzelkandidat sowie ein Führungsduo haben bislang ihren Hut ins Rennen um den Vorsitz des SPD-Unterbezirks geworfen. „Weitere Kandidaten aus den Reihen der SPD Duisburg – egal, ob Einzelbewerber oder Team aus Frau und Mann – können sich bis zum 19. Februar bewerben“, sagte Gisela Walsken. Die Kandidaten sind der aus Homberg stammende Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir und als Gespann Sarah Philipp und OB Sören Link. Eine Mitgliederbefragung läuft vom 8. bis 25. März schriftlich ab. Die Kandidaten müssen sich im Vorfeld verpflichten, das Ergebnis anzuerkennen. Der oder die Sieger der Befragung soll den Delegierten des Unterbezirksparteitages (voraussichtlich im Mai 2021) vorgeschlagen und offiziell gewählt werden. „Sollte ein Führungs-Duo aus der Befragung als Sieger hervorgehen, muss die Satzung des Unterbezirks vor der Wahl entsprechend angepasst werden“, erklärte Walsken.

 
© 2021 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Screenshots aus dem Pressegespräch

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