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Neues Straßenverkehrsamt in Neumühl an die Stadt übergeben

Schlüsselübergabe an Oberbürgermeister Sören Link

  • Kurze Wege und moderne Ausstattung für Mitarbeitende und Kunden
  • Eröffnung im ersten Quartal 2024
  • Das nächste dig-Projekt: Neubau der Feuerwache 1 an der Mercatorstraße

Freuten sich, dass der Neubau des Straßenverkehrsamtes nun fertig ist (v. links): Lars Nennhaus (dig-Geschäftsführer), Caroline von Möller (Fenne Bau-Geschäftsführerin), Sebastian Haak (SPD), Matthias Palapys (dig-Geschäftsführer), Michael Rüscher (Ordnungsdezernent der Stadt Duisburg), Sören Link (OB der Stadt Duisburg), Ralf Mehring (Fenne Bau), Kira Janssen (IMD), Evelyn Buchner (Leiterin Straßenverkehrsamt der Stadt Duisburg), Mahmut Özdemir (MdB), Bruno Sagurna (dig-Beirat) und Winand Schneider (IMD). Foto: Ilja Höpping.
Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, die Schlüssel liegen jetzt bei der Stadt: Sieben Monate nach dem Richtfest konnte die Duisburger Infrastrukturgesellschaft (dig) das neue Straßenverkehrsamt in Neumühl an die Stadt Duisburg zur zukünftigen Nutzung übergeben – in Anwesenheit von Oberbürgermeister Sören Link, Ordnungsdezernent Michael Rüscher und Caroline von Möller, Geschäftsführerin des Generalunternehmers „Fenne Bau“.

„Das neue Straßenverkehrsamt bietet Bürgerinnen und Bürgern alle Dienstleistungen rund um die Verkehrsmobilität unter einem Dach – egal ob Zulassung, Führerschein oder Genehmigungen für den gewerblichen Verkehr. Dabei garantiert das hochmoderne Gebäude kurze Wege und kurze Wartezeiten. Für Besuchende bedeutet das optimalen Service mit einem richtig guten Gefühl“, freute sich Oberbürgermeister Sören Link über die Möglichkeiten, die der Neubau im Neumühler Gewerbegebiet an der Theodor-Heuss-Straße bietet. Aktuell wird das Gebäude auf den Betrieb vorbereitet und mit weiteren Innenausbauten an die Bedürfnisse der kundenintensiven Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden angepasst. Das Verwaltungsgebäude soll im 1. Quartal 2024 in Betrieb genommen werden.

Rund 90 Mitarbeitende des Straßenverkehrsamtes sowie Auszubildende aus den Bereichen Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde sowie Personen- und Güterverkehr werden in das dreigeschossige Gebäude ziehen. Auf 4.350 qm finden sie dann beste Arbeitsbedingungen vor: So soll auf der zweiten Etage des Neubaus die komplette Fahrerlaubnisbehörde untergebracht werden – mit acht Büros für den Besucherservice sowie neun Büros, in denen unter anderem Fahrlehrer-/Fahrschulangelegenheiten bearbeitet werden. Hinzu kommt ein so genannter „Walkby-Schalter“ im Erdgeschoss, für Dinge, die sich schnell erledigen lassen. Im ersten Stock werden die Duisburgerinnen und Duisburger die Zulassungsbehörde finden. Unter anderem mit 25 Kundenschalterplätzen. Die „Außerbetriebsetzung“ wird im Erdgeschoss zu erreichen sein.

„Der Bau ist maßgeschneidert. Von Beginn an haben wir bei der Planung berücksichtigt, was Mitarbeitende und Besuchende des Straßenverkehrsamtes benötigen, damit die Abläufe gut funktionieren, jeder schnell sowie barrierefrei versorgt werden kann und sich alle wohl fühlen“, sagt dig-Geschäftsführer Lars Nennhaus. Fast 2.000 Kubikmeter Beton wurden dafür verbaut, über 70 Kilometer Stromkabel verlegt. „An einigen Tagen waren bis zu 60 Handwerker hier im Einsatz“, macht dig-Geschäftsführer Matthias Palapys deutlich. Allein die Maler hatten 9.500 qm Wandflächen zu streichen, umgerechnet 37 Tennisfelder. Herausgekommen ist ein abgestimmter Mix aus großen und kleinen Räumen, aus funktionalen Büros mit modernster Technik und multifunktional nutzbaren Räumen mit großzügigen Fensterflächen und guter Belüftung.

Kurze Wege, kaum Wartezeiten
Die Laufwege in dem 16,8-Millionen-Euro-Bau sind großzügig geplant, sodass sich die täglich bis zu 550 Kunden, die die Stadt erwartet, auch in den besucherintensiven Bereichen problemlos zurechtfinden. Vor allem die Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde stand hierbei im Fokus der Planer. Sie sollen getrennte Wartezonen bekommen und von kurzen Wegen profitieren. „Ob bei der Planung oder beim Bau: Was wir hier wieder einmal erlebt haben, ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen duisport, der Stadt Duisburg, dem Immobilien-Management Duisburg und allen weiteren Projektbeteiligten“, so Nennhaus.

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Eine Punktlandung also. Und das passt ins Bild: „Mich erinnert der Neubau wegen der markanten, v-förmigen Stützkonstruktion an einen gelandeten Zeppelin. Es ist ein echtes Schmuckstück geworden, eingerahmt von gepflegten Außenanlagen als markantes Grundstück im Gewerbegebiet Neumühl“, zeigt sich Matthias Palapys zufrieden. Die Stützkonstruktion soll aber nicht nur schön, sondern auch praktisch sein: Sie ermöglicht getrennte Fahrspuren zur Vorführung von Lkw und Pkw unterhalb des ersten Obergeschosses.

Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle
Das Grundstück des neuen Straßenverkehrsamts hat insgesamt eine Größe von rund 8.400 Quadratmetern. Im Außenbereich ist eine Parkfläche für 137 Pkw und 75 Fahrräder vorgesehen, wobei ein Teil der Parkplätze mit E-Ladesäulen ausgestattet sein wird. Das ist kein Zufall. „Der Aspekt der Nachhaltigkeit spielte beim Bau eine große Rolle: Das Haus ist sehr gut isoliert, komplett mit energiesparenden LED-Leuchten ausgestattet und wird mit einer emissionsarmen Luft-Wärme-Pumpe beheizt. Außerdem ist auf dem begrünten Dach eine leistungsstarke Photovoltaikanlage installiert“, erklärt Lars Nennhaus und betont zugleich, dass auch der Aspekt der Sicherheit und Überwachung für ein Bürogebäude dieser Art ganz zentral sei: „Hier wird mit sensiblen Daten hantiert. Entsprechend anspruchsvoll und aufwändig ist die Haus- und Sicherheitstechnik, die hier verbaut wurde.“

Das Straßenverkehrsamt ist nach dem Bau der Feuerwache 6 in Rheinhausen das zweite große Immobilienprojekt, das die dig innerhalb dieses Jahres im Auftrag der Immobilien-Management Duisburg (IMD) fertig gestellt hat. Ein drittes Projekt steht bereits in den Startlöchern: Der Baubeginn der neuen Feuerwache 1 an der Mercatorstraße in Stadtmitte ist für Anfang 2024 geplant.

 
Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (dig)
Die dig – Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH ist gemeinsam von der Stadt Duisburg (75,1 Prozent Anteile) und der Duisburger Hafen AG (24,9 Prozent) im Februar 2019 gegründet worden. Ziel ist eine zügige und bedarfsgerechte Bewältigung von Infrastrukturprojekten rund um den Hafen durch die Bündelung städtischer Projektverantwortlichkeit einschließlich jeweiliger Förderfähigkeit und der Planungs- Finanzierungs- und Realisierungserfahrung auf Seiten der Hafengesellschaft.
Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (dig)

 

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