Duisburg: Gedenken an die Pogromnacht vor 80 Jahren im Ratssaal

Mahnmal am Rabbiner-Neumark-Weg. Foto: Petra Grünendahl.
Die Stadt Duisburg erinnert gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft an die Pogromnacht vom 9. November 1938 und lädt am Donnerstag, den 8. November 2018 , um 18 Uhr, zu einer Feierstunde zum Gedenken an die Pogromnacht in das Rathaus ein.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, spricht zum Thema „Ohne Mit und Aber. Jüdisch sein im heutigen Deutschland.“ Zudem werden in Kooperation mit dem Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie (ZfE), dem Stadtarchiv und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner Gesamtschule (Duisburg-Homberg) das Rahmenprogramm gestalten.

Die musikalische Gestaltung des Abends übernehmen Schülerinnen und Schüler des
St. Hildegardis-Gymnasiums. Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung im Ratssitzungssaal führt ein Schweigemarsch zur Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg, wo eine Kranzniederlegung stattfindet. Der Weg des Schweigemarsches unter Beteiligung von Duisburger Schülerinnen und Schülern führt vorbei an „Stolpersteinen“, die an Opfer der NS-Diktatur erinnern.
Stadt Duisburg
Foto: Petra Grünendahl

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