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Stadtarchiv Duisburg stellt Kirchen- und Adressbücher online zur Verfügung

Historische Duisburger Adressbücher im Lesesaal des Stadtarchivs. Foto: Stadt Duisburg.
Für das Förderprogramm „WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur“ des Deutschen Bibliotheksverbandes hat das Stadtarchiv Duisburg seine Kirchen- und Adressbücher digitalisieren lassen. Damit steht nun eine vor allem für die Familienforschung bedeutende Quellengattung online zur freien Nutzung zur Verfügung.

In der Zeit vor der Einführung des staatlichen Personenstandwesens in Preußen im Jahr 1874 wurden Taufen, Eheschließungen und Bestattungen in den jeweiligen Kirchengemeinden dokumentiert. Dem Stadtarchiv liegen Kopien dieser sogenannten Kirchenbücher für alle sich im heutigen Stadtgebiet befindlichen Gemeinden beinahe lückenlos vor. Analoge Ausdrucke der Kirchenbuchkopien konnten Besucher bislang nur während der Öffnungszeiten des Archivs einsehen. Nach der vollumfänglichen Digitalisierung stehen nunmehr 527 Kirchenbücher einer interessierten Öffentlichkeit online auf dem Portal „Archive in Nordrhein-Westfalen“ unter dem Link https://www.archive.nrw.de/stadtarchiv-duisburg/familienforschung zur Verfügung und können kostenfrei und bequem von zu Hause genutzt werden.

Für dasselbe Projekt wurden auch 74 Duisburger Adressbücher digitalisiert und sind ab sofort auf dem Archivportal unter dem Link https://www.archive.nrw.de/stadtarchiv-duisburg/duisburger-adressbuecher abrufbar. Sie decken einen Zeitraum von 1833 bis 1999 ab. Anhand einer Recherche in den Adressbüchern kann nachvollzogen werden, bis wann einzelne Personen – in der Regel die männlichen Haushaltsvorstände – im Stadtgebiet gewohnt haben. Außerdem liefern die in den Adressbüchern enthaltenen Straßen- oder Firmenverzeichnisse Einblicke in die infra-strukturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Stadt.
Stadt Duisburg

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