Rathaus Duisburg: „Denkmal für die Opfer des Naziregimes“ von Hede Bühl

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Mit der Skulptur vor dem Rathaus (v. l.): Künstlerin Hede Bühl mit Oberbürgermeister Sören Link und Angelika Wagner, Regionsgeschäftsführerin des DGB. Foto: Uwe Köppen.
Die Skulptur „Denkmal für die Opfer des Naziregimes“ von Hede Bühl wurde am 2. Mai 1984 vom Deutschen Gewerkschaftsbund zur Erinnerung an alle Männer und Frauen der Gewerkschaften, die Opfer des nationalsozialistischen Regimes wurden, vor dem Rathaus Duisburg errichtet. Die Bronzeplastik mit Inschriftenblock zeigt einen armlosen, gefesselten Körper mit gesenktem Kopf, die Beine sind auf Stümpfe reduziert.

Bis heute fehlte an dem Mahnmal ein Schild, das auf seine Bedeutung und seine Schöpferin, Hede Brühl, hinweist. Oberbürgermeister Sören Link begrüßte heute die Künstlerin an deren Skulptur und freute sich mit ihr über das neu angebrachte Schild mit der Aufschrift:

Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Gewerkschafter. Skulptur (1984) von Hede Bühl (*1940). Angelika Wagner, Regionsgeschäftsführerin des DGB, Kulturdezernentin Astrid Neese und Caroline Hoell, Leiterin der Kulturbetriebe begleiteten den Termin.

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Hede Bühl, geboren am 8. Juni 1940, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Von 1958 bis 1963 studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie war eine Schülerin von Joseph Beuys. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Käthe-Kollwitz-Preis von der Akademie der Künste Berlin, dem Villa Roman Preis Florenz und dem Villa Massimo Stipendiat Rom.
Stadt Duisburg
Foto: Uwe Köppen

 

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