Stadt Duisburg startet neuen Versuch zur Vermarktung der Fläche „Am alten Holzhafen“

Ein eher trister Anblick: der ehemalige Holzhafen. Foto: Petra Grünendahl.
In der vergangenen Woche startet die Vermarktung für die Fläche „Am alten Holzhafen“. Dies gab Oberbürgermeister Sören Link anlässlich der in München stattfindenden Expo Real bekannt. In den vergangenen Monaten wurde das prominente Grundstück an der Schifferstraße im Duisburger Innenhafen unter dem Namen „Am alten Holzhafen“ aufbereitet und die technischen und juristischen Rahmenbedingungen für eine Neuausschreibung erarbeitet und neu aufgestellt.

Ab dem kommenden Donnerstag, 14. Oktober, können sich Investoren des nationalen und internationalen Immobilienmarktes auf der Homepage der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de/holzhafen informieren. Sie haben danach sechs Wochen Zeit, ihr Interesse zu bekunden und ihre Eignung nachzuweisen. Anschließend werden alle Gutachten, Unterlagen und Erkenntnisse über Boden- und Gründungsverhältnisse sowie einzuhaltende Rahmenbedingungen jedem qualifizierten Kaufinteressenten, der sich für die Ausschreibung registriert, zur Verfügung gestellt.

Oberbürgermeister Sören Link erklärt: „Ich freue mich, dass wir mit der Ausschreibung des letzten noch verfügbaren Ufergrundstückes am Innenhafen und der damit begonnenen Investorensuche starten können. Ich bin zuversichtlich, dass uns nun der Lückenschluss in Duisburgs angesagtem Hafenviertel gelingen wird.“

Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, ergänzt: „Die Stadt Duisburg hat sich für eine sogenannte Konzeptvergabe entschieden. Für den Zuschlag relevant sind dabei nicht nur der Kaufpreis, sondern auch die städtebaulichen und architektonischen Qualitäten des eingereichten Entwurfs. Der angebotene Ankaufspreis und das qualitative Realisierungskonzept werden in einem Verhältnis von 40 zu 60 gewichtet. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass die künftige Bebauung der herausragenden Lage dieses Filetgrundstücks gerecht wird.“

Aufgrund der hohen Komplexität der Rahmenbedingungen ist vorgesehen, für die Kalkulierung und Planung eines Kaufpreises sowie eines Konzeptes eine Bearbeitungszeit von rund sechs Monaten einzuräumen. Nach Angebotsöffnung und dem nachgehenden Auswahlverfahren sollen dann die Kaufvertragsverhandlungen zwischen der Stadt Duisburg und dem ausgewählten Investor starten.

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Als Prämisse für die erneute Ausschreibung gilt, dass das Grundstück mit einem anhand eines Verkehrswertgutachtens festgelegten Mindestgebot ausgeschrieben werden soll. Alle Rahmenbedingungen sind durch Fachgutachten belegt und sind durch die Bieter entsprechend in das Ankaufsangebot zu integrieren. Die zur weiteren Vorbereitung und Durchführung einer Bebauung erforderlichen Maßnahmen liegen somit nach Kaufvertragsabschluss in der Verantwortung der Käufer. Ausgenommen hiervon sind Kosten für eine potenzielle Bergung von Kampfmitteln, die trotz vorhandener Gutachten und Stellungnahmen im Vorfeld nicht vollumfänglich kalkulierbar sind.

Mit dem neu ausgeschriebenen Projekt soll die Umgestaltung des erfolgreich entwickelten Duisburger Innenhafens nun abgeschlossen werden.
Stadt Duisburg
Foto: Petra Grünendahl

 

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