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Warum eine frühzeitige Hochzeitsplanung immer wichtiger wird

Foto: studioaccendo, 123RF Free Images
Gerade hat das neue Jahr begonnen, da sind die Brautpaare hierzulande bereits intensiv mit der Hochzeitsplanung beschäftigt. Denn der schönste Tag im Leben erfordert eine sorgfältige Organisation. Nur so ist gewährleistet, dass alles reibungslos verläuft, wie ein interessanter Beitrag im “Mannheimer Morgen” erklärt. Wer gerade seine Hochzeit arrangiert, der sollte sich zu Beginn unbedingt die nachfolgenden Tipps zu Herzen nehmen. Sie zeigen, welche Maßnahmen direkt zum Auftakt der Hochzeitsvorbereitungen notwendig sind.

 
Hochzeiten mit auf Location-Mangel konfrontiert
Die rechtzeitige Hochzeitsvorbereitung wird immer wichtiger. Das hat zwei Gründe. Zum einen scheint die Heiratsfreude der Deutschen jährlich zu steigen. Im Jahr 2022 nahm die Zahl der Eheschließungen in NRW um beeindruckende 10,7 Prozent im Vergleich zu 2021 zu. Dieser Trend ist erfreulich, geht aber zeitgleich mit einigen Herausforderungen einher.

Denn die verfügbaren Hochzeitslocations werden immer knapper. Ein Beispiel dafür ist Duisburg, wo in den Jahren seit der Corona-Pandemie eine Insolvenzwelle die Restaurants bedroht. Bekannte Namen wie Jedermann, Schifferbörse, Im Fährmann, Mongo’s und Wong-King waren in der Vergangenheit betroffen.

Somit trifft ein Mangel an Locations auf eine steigende Zahl an Heiratswilligen. Aus diesem Grund ist es essenziell, frühzeitig mit den Hochzeitsvorbereitungen zu beginnen, um die gewünschte Örtlichkeit und den idealen Termin zu sichern. Denn nur wenn alle Details stimmen, fällt der schönste Tag im Leben wirklich perfekt aus.

 
Die Wahl der passenden Trauungsform
Zu Beginn der Hochzeitsplanung müssen die Eckpfeiler der Zeremonie geklärt werden. Erst wenn darüber Einigkeit zwischen den Partnern herrscht, können die Einzelheiten in Angriff genommen werden. Neben Ort und Datum steht auch die Trauungsform zur Diskussion.

Denn hierbei gibt es verschiedene Optionen. In Deutschland stehen drei Hauptmöglichkeiten zur Verfügung: kirchliche Trauung, freie Trauung und standesamtliche Trauung.

Die kirchliche Trauung ist ein traditionelles Instrument für Paare, die einer religiösen Gemeinschaft angehören. Sie findet in der Regel in einem Gotteshaus statt und beinhaltet religiöse Rituale und Segnungen. Es ist zu beachten, dass die Möglichkeit einer kirchlichen Trauung von der jeweiligen Glaubensrichtung abhängen kann. Zum Beispiel können meistens nur katholische Paare in einer katholischen Kirche heiraten. Diese Trauungsform verleiht der Hochzeit eine spirituelle Dimension und ist für gläubige Paare von großer Bedeutung. Eine kirchliche Trauung besitzt allerdings keine rechtliche Wirkung.

Die freie Trauung bietet eine flexible Alternative zur kirchlichen Variante. Hier können Paare ihren eigenen Hochzeitsritus gestalten, ohne religiöse Bindungen. Dies erlaubt eine persönliche und einzigartige Zeremonie, die ganz nach den Vorstellungen des Paares gestaltet werden kann. Freie Trauungen finden häufig an besonderen Orten statt, wie unter freiem Himmel oder an Plätzen von persönlichem Wert. Diese Option erlaubt es Paaren, ihre Liebe auf individuelle und kreative Weise zu feiern.

Die standesamtliche Trauung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und hat eine rechtlich bindende Wirkung. Sie ist die einzige Form der Eheschließung, die von Gesetzes wegen anerkannt wird. Dies bedeutet, dass eine Ehe erst nach der standesamtlichen Trauung rechtlich gültig ist. Die standesamtliche Trauung ist daher ein unverzichtbarer Schritt, der vor jeder anderen Trauungsform erfolgen muss. Paare sollten sich frühzeitig beim Standesamt anmelden, da die Terminverfügbarkeit begrenzt sein kann.

 
Finanzen und rechtliche Aspekte der Hochzeit
Die Planung einer Hochzeit umfasst nicht nur romantische Aspekte, sondern erfordert auch die Berücksichtigung finanzieller und rechtlicher Überlegungen. Der Beitrag “Die Hochzeitssaison ist in vollem Gange – So könnt auch Ihr, Hochzeit und Ehe richtig vorbereiten” im „Mannheimer Morgen“ behandelt die wichtigsten Punkte übersichtlich.

Eine der ersten und wichtigsten Überlegungen ist das Hochzeitsbudget. Die Wahl des Budgets beeinflusst alle anderen Entscheidungen, die bei der Planung getroffen werden. Paare sollten frühzeitig festlegen, wie viel sie für ihre Hochzeit ausgeben möchten. Am besten stellen sie sicher, dass die Ausgaben innerhalb dieser Grenzen bleiben. Falls die eigenen Ersparnisse nicht ausreichen, stehen auch Hochzeitskredite zur Verfügung. Entscheidend ist, dass die Brautpaare sich mit der Trauung nicht überschulden.

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Paare sollten weiterhin darüber sprechen, wie sie ihre Finanzen während der Ehe organisieren möchten. Für ein harmonisches Eheleben muss Einigkeit darüber bestehen, wie zukünftig das Geld verwaltet wird. In diesem Kontext wird optimalerweise auch der Ehevertrag diskutiert. Das ist zwar ein heikles Thema. Aber wenn die zukünftigen Verhältnisse bereits jetzt geklärt werden, kommt es später wesentlich weniger zu Auseinandersetzungen.

 

Die Gäste rechtzeitig informieren

Save-the-Date-Karten erfreuen sich in der heutigen Zeit wachsender Beliebtheit. Sie werden immer bedeutsamer bei der Planung von Hochzeiten. Dieser Trend existiert nicht ohne Grund, denn diese Karten-Art erfüllt eine entscheidende Rolle in der Hochzeitsvorbereitung.

Der Hauptzweck von Save-the-Date-Karten besteht darin, den Gästen frühzeitig das Hochzeitsdatum mitzuteilen. Dies geschieht in der Regel etwa ein Jahr vor dem geplanten Hochzeitstermin. Diese Karten sind im Grunde eine Vorankündigung und dienen dazu, sicherzustellen, dass die engsten Freunde und Verwandten den Hochzeitstermin rechtzeitig in ihren Kalendern blockieren.

Im Gegensatz dazu sind Hochzeitseinladungen formelle Mitteilungen, die an die Gäste verschickt werden, wenn sämtliche Hochzeitsdetails feststehen. Der richtige Zeitpunkt ist laut “Mannheimer Morgen” etwa ein halbes Jahr vor der Hochzeit.

Die Einladungen enthalten alle wichtigen Informationen zur Hochzeit, einschließlich Ort, Zeit, Dresscode und RSVP-Anweisungen. Während Save-the-Date-Karten eher informell und minimalistisch sind, gestalten Brautpaare Hochzeitseinladungen detaillierter und förmlicher.

Der Unterschied zwischen den beiden Optionen liegt also hauptsächlich im Zeitpunkt und im Detailgrad. Save-the-Date-Karten gelten als die ersten Ankündigungen und dienen dazu, das Datum zu blockieren, während Hochzeitseinladungen die offiziellen Einladungen sind, die alle relevanten Informationen für die Gäste bereitstellen.

In einer Zeit, in der die Hochzeitsplanung immer früher beginnt und die Zahl der Trauungen steigt, sind Save-the-Date-Karten ein hilfreiches Instrument. Sie sorgen dafür, dass die gewünschten Gäste möglichst zahlreich erscheinen.
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