Coronavirus: Drei Sichtungszentren sichten Kranke, die nicht mit Covid-19 Infiziert sind

Erster Duisburger Todesfall wegen Corona: 86-Jähriger verstirbt in Dinslakener Klinik

Am Dienstagabend ist ein 86-jähriger Duisburger in einem Krankenhaus in Dinslaken an einer Lungenentzündung, ausgelöst durch COVID-19, verstorben.

Die aktuellen Fallzahlen

Coronavirus. Bildquelle: Wikipedia CC-BY-SA-4.0.
Aktuell haben sich in Duisburg 224 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Eine Person ist verstorben. 28 Personen sind wieder genesen.
31 Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus.
Zudem sind aktuell 766 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 1.949 Corona-Tests durchgeführt (Stand: 27. März, 15.45 Uhr).
In den drei medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 996 Patienten untersucht (Stand: 27. März, 15 Uhr).

Wartezeiten Sichtungszentren

An den Corona-Testzentren in Duisburg-Süd und Duisburg-Nord sind Hinweisschilder aufgestellt worden, um unnötige Wege und Wartezeiten zu verhindern.
(Anhang Foto zur Beschilderung. Foto: Sylvia Kleinrensing / THW-Duisburg.
Immer wieder kommt es zu unterschiedlichen Wartezeiten in den drei medizinischen Sichtungszentren. Um diese jeweils zu verringern, können alle Duisburger unabhängig von ihrem Wohnort im Stadtbezirk alle drei Standorte anfahren. Die medizinischen Sichtungszentren sind täglich in der Zeit von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Sichtungszentrum West: Glück-Auf-Halle, Dr.-Kolb-Str. 2, 47198 Duisburg-Homberg
  • Sichtungszentrum Süd: Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172 (Zufahrt über die Straße “Am Dickelsbach”), 47269 Duisburg-Großenbaum
  • Sichtungszentrum Nord: Stadthalle Walsum, Waldstr. 50 (Anfahrt über die Straße “Beckersloh”), 47179 Duisburg-Walsum

Nochmals zur Beachtung: In den medizinischen Sichtungszentren finden keine Coronavirus-Testungen statt und es werden auch keine Rezepte, Arbeitsunfähigkeits- oder Quarantänebescheinigungen ausgestellt.

Patienten, die sich krank fühlen, kontaktieren bitte telefonisch ihren Hausarzt, melden sich beim ärztlichen Notdienst oder suchen ein medizinisches Sichtungszentrum auf. Nur Ärzte können einen Test veranlassen, der dann in den Testzentren oder durch einen mobilen Test durchgeführt wird.

Gesundheitsamt hat E-Mail-Adresse für Fragen zu Corona eingerichtet
Das Gesundheitsamt hat für allgemeine und medizinische Fragen eine eMail-Adresse eingerichtet. An infocorona@stadt-duisburg.de können Duisburger allgemeine und allgemein-medizinische Fragen senden. Hier können jedoch nur allgemeine Fragen beantwortet werden. Für Fragen zur eigenen Situation (zum Beispiel zur Quarantänezeit), wenden Sie sich bitte weiterhin an gesundheitsamt@stadt-duisburg.de.

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Behelfs-Krankenhaus in Duisburg-Beeckerwerth ist betriebsbereit
Duisburg bereitet sich weiter auf steigende Zahlen von COVID-19-Infektionen und einem damit verbundenen Anstieg von Patientenzahlen in den Krankenhäusern vor. Eine der Maßnahmen ist die Einrichtung eines Behelfs-Krankenhauses zur Aufnahme von Patienten aus den Regel-Krankenhäusern. Seit heute ist das Behelfs-Krankenhaus in der Helios „Rhein-Klinik“ in Duisburg-Beeckerwerth mit 50 Patientenbetten betriebsbereit.

„Durch eine Verlegung von unkritischen Patienten schaffen wir in den Regel-Kliniken Kapazitäten für Menschen, die an einer COVID-19-Infektion erkrankt sind und einer intensivmedizinischen Behandlung bedürfen“, erklärt der ärztliche Leiter der Feuerwehr Duisburg, Anästhesist Sascha Zeiger.

In das Behelfs-Krankenhaus werden Patienten verlegt, die keine COVID-19-Infektion haben, aber aufgrund ihres Krankheitsbildes einer stationären Versorgung bedürfen.

„Die Einrichtung eines Behelfs-Krankenhauses war auch für uns neu und eine große Herausforderung“, sagt Oliver Tittmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg. „Durch die sehr enge Zusammenarbeit mit I.S.A.R. Germany e. V. und Action Medeor e. V. konnten wir auf die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen aus deren Hilfseinsätzen im Ausland zurückgreifen. Das war eine große Hilfe für mein Team. Beide Organisationen unterstützen uns aber nicht nur im Erfahrungsaustausch, sondern auch materiell. Für diese Hilfe sind wir sehr dankbar.“

Groß ist nach wie vor die Hilfsbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger. Oliver Tittmann: „Wir haben speziell für Menschen, die uns unterstützen möchten, eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet. Seit Tagen sind zwei Kollegen mit der Bearbeitung der zahlreichen Anfragen befasst. Hier zeigt sich, dass Duisburg wirklich zusammensteht.“

Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte, die den medizinischen Sichtungsstellen oder das Behelfs-Krankenhaus unterstützen möchten, können sich über die Email-Adresse spontanhelfer@feuerwehr.duisburg.de melden. Die Feuerwehr wird sich mit den Helferinnen und Helfern in Kontakt setzen.

Bitte beachten:
Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Stadt Duisburg
Fotos: Stadt Duisburg (1), Wikipedia CC-BY-SA-4.0 (1)

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