Niederrheinische IHK fordert Anreizprogramme für Investitionen: Unternehmen brauchen Zeit

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IHK-Präsident Burkhard Landers. Foto: Robert Poorten / Niederrheinische IHK.
Kontakt- und Reisebeschränkungen, Maskenpflicht und Hygienevorgaben, vermehrte Krankschreibungen und Kinderbetreuungsprobleme der Mitarbeiter: Die Wirtschaft ächzt unter den Folgen der Vollbremsung. Trotz aller Lockerungsmaßnahmen wird die Krise noch lange Wirkung zeigen – auch am Niederrhein. In einer aktuellen Umfrage der Niederrheinischen IHK gab jedes zweite Unternehmen an, erst 2021 oder später mit einer Rückkehr zur Normalität zu rechnen. Besonders zu schaffen machen den Unternehmen die stockenden Lieferketten, die Stornierung von Aufträgen sowie insbesondere die Konsumzurückhaltung.

„Die Krise hat nicht nur realwirtschaftlich bereits großen Schaden angerichtet. Sie hat auch das Vertrauen in Geschäftsabläufe und -beziehungen empfindlich gestört. Dieses Vertrauen zurück zu gewinnen wird Zeit brauchen. Die jetzt beschlossenen Öffnungen sind deshalb ein wichtiger und dringend notwendiger Schritt“, so IHK-Präsident Burkhard Landers. Zeit fehlt den Unternehmen am meisten: Aktuell sehen sich am Niederrhein 15 Prozent der Betriebe von Insolvenz bedroht. „Die tatsächlichen Folgen des Shut down werden wir erst in mehreren Monaten sehen. So richtig die ergriffenen Maßnahmen und Hilfsangebote sind und waren: um bestimmte Branchen wie Gastronomie, Tourismus oder Messebau zu erhalten, braucht es nun gezielter Hilfen von Land und Bund sowie Anreizprogramme, um die Wirtschaft wieder auf Touren zu bringen.“
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg

Foto: Robert Poorten

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