Deutsche Oper am Rhein: Digitales Angebot gibt Einblicke in die Probenarbeit während des Lockdowns

Vorstellungsbetrieb an der Deutschen Oper am Rhein frühestens wieder ab 11. Januar 2021

Szenen aus „Vissi d’arte – Eine Liebeserklärung an die Opernbühne“. Der szenische Abend von Johannes Erath hatte am 2. Oktober Premiere im Opernhaus Düsseldorf. Foto: Monika Rittershaus.
Die Deutsche Oper am Rhein wird ihren Vorstellungsbetrieb im Opernhaus Düsseldorf und im Theater Duisburg frühestens am 11. Januar 2021 wieder aufnehmen können, nachdem der Lockdown in Folge der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW vor dem Hintergrund der pandemischen Entwicklung bis zum 10. Januar 2021 verlängert worden ist.

Damit haben Besucher von Kulturveranstaltungen ebenso wie Mitarbeiter der Deutschen Oper am Rhein eine mehrwöchige Planungssicherheit. Die Deutsche Oper am Rhein setzt sich mit Zuschauern, die bereits Karten für die abgesagten Vorstellungen erworben haben, in Verbindung.

Derweil wird der Probebetrieb fortgesetzt, um ab 11. Januar spielbereit zu sein. Der zweite Lockdown und seine Verlängerung haben umfangreiche Überarbeitungen der bisherigen Spielplanung erforderlich gemacht. Das Programm für die ersten Monate des neuen Jahres soll indes noch vor Weihnachten bekanntgeben werden.

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Auf ihrer Webseite operamrhein.de und ihren Social Media Kanälen (u. a. YouTube) bietet die Deutsche Oper am Rhein ein umfangreiches digitales Angebot an, das nahezu täglich aktualisiert und erweitert wird. Mit unterschiedlichen Formaten und einem kostenlosen „Stream on demand“ der Oper „Der Kaiser von Atlantis“ ermöglicht es viel­fältige Einblicke in die Probenarbeit während des Lockdowns. Unter anderem besteht das digitale Angebot aus:

  • „Making of: Tristan & Isolde“: Eine vierteile Filmreihe mit Impressionen der musikalischen und szenischen Probenarbeit und zahlreichen Interviews zu der Produktion, die ab 3. Dezember 2020 Premiere an der Deutschen Oper am Rhein feiern sollte.
  • „A First Date“: Die amerikanischen Filmemacherin Daisy Long stellt die Tänzerinnen und Tänzer des Ballett am Rhein in einer dreiteiligen Dokumentation vor.
  • „Opernführer Audio“: Werkeinführungen mit Hintergrundinformationen zu Musik und Inhalt ausgewählter Stücke des Spielplans sind, gesprochen von der Dramaturgie, als Audio-Files abrufbar.
  • „Romeo & Julia“: Die Premiere zu Boris Blachers Oper war für November geplant. Auf ihrer Webseite gibt die Deutsche Oper am Rhein digitale Einblicke in die Proben, zusätzlich stehen Auszüge aus dem (noch unveröffentlichten) Programmheft bereit.
  • Auch ans junge Publikum ist gedacht: Der digitale Adventskalender der Jungen Oper am Rhein bietet täglich neue kreative Überraschungen für alle Altersgruppen.

Mehr Informationen gibt es hier.
Deutsche Oper am Rhein
Düsseldorf Duisburg

Foto: Monika Rittershaus

 

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Ein Kommentar "Deutsche Oper am Rhein: Digitales Angebot gibt Einblicke in die Probenarbeit während des Lockdowns"

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