Öffnungsschritte sind unzureichend: IHK fordert ganzheitliches statt branchenbezogenes Konzept

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IHK-Präsident Burkhard Landers. Foto: Robert Poorten / Niederrheinische IHK.
Ein Entwurf der Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Beratungen liegt auf dem Tisch. Der Niederrheinischen IHK gehen die Vorschläge nicht weit genug. IHK-Präsident Burkhard Landers wünscht sich mehr Mut und eine weitergehende Öffnungsstrategie für das Treffen zwischen der Kanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und –präsidenten.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum Buchhandlungen und Gartenmärkte öffnen dürfen, aber Musikgeschäfte und Möbelmärkte nicht. Wir brauchen einen ganzheitlichen und keinen branchenbezogenen Ansatz. Der muss auch die Gastronomie einbeziehen. Wenn Lehrer und Erzieher jetzt zweimal pro Woche getestet werden sollen, warum sollten sie und auch anderen getestete Personen dann nicht ein Restaurant besuchen dürfen?“, kritisiert Landers.

Die IHK begrüßt grundsätzlich, dass der Beschlussentwurf jetzt Öffnungsschritte aufzeigt. Dafür weiterhin ausschließlich die 7-Tage-Inzidenz als Richtwert zugrunde zu legen, ist aus Sicht der IHK zu ungenau. „Wir können das Virus heute viel besser nachverfolgen. Viele Menschen aus der Hochrisikogruppe sind bereits geimpft und wir können uns alle testen lassen. Diese Veränderungen müssen sich in den Maßnahmen widerspiegeln und lassen auch im März schon weitergehende Öffnungen zu“, gibt Landers zu bedenken.

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Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 69.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg
Foto: Robert Poorten

 

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